Oktoberfest, Dominik Krause

Münchner Oktoberfest 2026: Dominik Krause eröffnet 191. Wiesn mit zwei Schlägen

Veröffentlicht am: 19.09.2026 um 12:01 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Mit zwei Schlägen hat Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause das erste Fass beim 191. Oktoberfest angeschlagen und damit die Wiesn eröffnet. Der traditionelle Ruf „O’zapft is“ markierte den Beginn des weltweit bekannten Volksfestes auf der Theresienwiese.

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet: Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause von den Grünen hat bei seiner Anstich-Premiere das erste Fass mit zwei Schlägen angeschlagen und das weltberühmte Volksfest mit dem Ruf „O’zapft is“ gestartet.

Premiere für Dominik Krause im Schottenhamel-Zelt

Der Fassanstich fand traditionell im Schottenhamel-Festzelt auf der Theresienwiese statt, wo sich Vertreter aus Politik, Stadtgesellschaft und Festbetreiber versammeln. Für Krause war es der erste Anstich als Oberbürgermeister und zugleich eine Premiere für seine Partei, denn noch nie zuvor hatte ein Grünen-Politiker das Oktoberfest eröffnet. Der gelungene Start mit nur zwei Schlägen knüpft an die Rekorde früherer Stadtoberhäupter an.

O’zapft is: Startsignal für Millionen Gäste

Mit dem Anstich ist das größte Volksfest der Welt offiziell freigegeben. In den kommenden Tagen werden erneut Millionen Besucherinnen und Besucher auf der Theresienwiese erwartet, darunter viele Gäste aus dem Ausland. Die Festzelte, Fahrgeschäfte und Schaustellerbetriebe starten nach dem Ruf „O’zapft is“ in den regulären Betrieb, während in den Bierzelten die erste Maß ausgeschenkt wird.

Tradition und Symbolik des Anstichs

Der Fassanstich durch den Oberbürgermeister gilt in München als wichtiger Moment, der Volksfesttradition und Stadtpolitik symbolisch verbindet. Die Zahl der Schläge wird jedes Jahr aufmerksam registriert und als informeller Leistungsmaßstab der Stadtoberhäupter gesehen. Mit dem erfolgreichen Auftakt Krauses beginnt eine neue Wiesn-Runde, in der sich die Stadt erneut als Gastgeberin eines internationalen Großereignisses präsentiert.

Neuer Oberbürgermeister, historische Premiere

Mit dem Anstich des ersten Fasses hat Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause das 191. Oktoberfest eröffnet und damit zugleich eine Premiere gesetzt: Erstmals eröffnet ein Grünen-Politiker das traditionsreiche Volksfest auf der Theresienwiese. Krause hatte den Anstich im Vorfeld geübt und auf zwei Schläge gehofft, um an die bisherigen Rekorde seiner Vorgänger anzuknüpfen. Der symbolische Ruf „O’zapft is“ markiert nicht nur den Beginn von zwei intensiven Festwochen, sondern ist auch ein wichtiger Moment für die Außendarstellung der Stadtpolitik.

Bedeutung für München und die Festkultur

Das Oktoberfest gilt als größtes Volksfest der Welt und ist für München wirtschaftlich wie kulturell von großer Bedeutung. Millionen Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland sorgen für hohe Umsätze in Gastronomie, Hotellerie und Handel. Zugleich ist die Wiesn ein Schaufenster bayerischer Traditionen – vom Einzug der Wiesnwirte über den Trachten- und Schützenzug bis hin zu Blasmusik und Schaustellerbetrieben. Dass der neue Oberbürgermeister den Anstich mit nur zwei Schlägen bewältigt, stärkt sein Profil in einer Stadt, in der die Wiesn eine identitätsstiftende Rolle spielt.

Sicherheit, Preise und politische Symbolik

Parallel zur Eröffnung stehen Themen wie Sicherheitskonzepte, Besucherlenkung und gestiegene Preise für Bier und Speisen im Fokus. Die Stadt reagiert auf Erfahrungen der vergangenen Jahre mit technischen und organisatorischen Maßnahmen, um das dicht gedrängte Festgelände besser zu überwachen und zu schützen. Für viele Münchnerinnen und Münchner ist das Oktoberfest trotz hoher Kosten ein Fixpunkt im Jahreslauf. Vor diesem Hintergrund wird genau beobachtet, wie Krause die Balance zwischen Tradition, Sicherheit, Klimaschutz und sozialer Teilhabe gestaltet – etwa bei Fragen zu Mobilität, Lärmschutz oder barrierefreiem Zugang.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

merkur.de: „Grüne Premiere auf dem Münchner Oktoberfest: Der Wiesn-Auftakt im TV“ (17.09.2026)

Der Bericht hebe hervor, dass mit Dominik Krause erstmals ein Politiker der Grünen das Münchner Oktoberfest eröffne und der Fassanstich im Schottenhamel-Zelt live im Fernsehen übertragen werde. Zudem stelle der Artikel die mediale Inszenierung des Wiesn-Auftakts und das umfangreiche Begleitprogramm der Fernsehsender in den Vordergrund, während die eigentliche Anstich-Prozedur und die politische Symbolik eher in den Kontext von Unterhaltung und TV-Tradition eingeordnet würden.

br.de: „Dominik Krause hofft auf zwei Schläge beim Anzapfen“ (17.09.2026)

In dem Beitrag werde geschildert, Krause habe den Anstich zuvor geübt und hoffe darauf, das Fass mit zwei Schlägen zu öffnen. Der Bericht ordne dies als persönliches Ziel und als sportlichen Vergleich ein, indem Krause den Unterschied zwischen Training und Auftritt vor Millionen Augen betone. Damit setze der Beitrag einen Schwerpunkt auf die Person des neuen Oberbürgermeisters, seine Vorbereitung und Nervosität und weniger auf den Gesamtcharakter des Festes.

Medienübergreifend werde übereinstimmend dargestellt, dass der Anstich durch Dominik Krause als besonderes Ereignis und als grüne Premiere auf der Wiesn gelte. Unterschiede zeigten sich in der Gewichtung: Während ein Bericht die TV-Übertragung und das mediale Umfeld betone, konzentriere sich ein anderer stärker auf die persönliche Perspektive Krauses und seine Erwartung an den Anstich.

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