AfD, GMS-Institut

AfD in Umfragen klar zweitstÀrkste Kraft

19.09.2023 - 16:54:38 | dpa.de

Nach Angaben des GMS-Instituts liegt die AfD in Deutschland derzeit auf einem Umfrage-Höchstwert. FĂŒr die reprĂ€sentative Studie sind im September 1002 Wahlberechtigte in Deutschland befragt worden.

FĂ€hnchen mit dem Logo der AfD liegen beim Landesparteitag der AfD Bayern auf einem Tisch. - Foto: Daniel Karmann/dpa
FĂ€hnchen mit dem Logo der AfD liegen beim Landesparteitag der AfD Bayern auf einem Tisch. - Foto: Daniel Karmann/dpa

Das Umfrage-Hoch der AfD als derzeit zweitstÀrkste politische Kraft hÀlt zwei neuen Umfragen zufolge an. In einer Umfrage des GMS-Instituts legt die Partei um einen Prozentpunkt auf 23 Prozent zu. Das ist nach Angaben des Instituts ein Höchstwert.

Auch im aktuellen RTL/ntv-«Trendbarometer» gewinnt die AfD einen Prozentpunkt und liegt bei 22 Prozent. StÀrkste Kraft ist beiden Umfragen zufolge weiter die CDU mit unverÀndert 27 Prozent.

WĂŒrde am Sonntag gewĂ€hlt, kĂ€me die SPD auf 16 (-1) beziehungsweise 17 Prozent(+/-0). Die GrĂŒnen können sich jeweils um einen Prozentpunkt auf 15 beziehungsweise 14 Prozent verbessern. Der dritte Ampel-Partner, die FDP, kommt auf jeweils 6 (-1) Prozent. Auch die Linke verharrt beiden Umfragen zufolge bei 4 Prozent.

Wahlumfragen sind keine Prognosen auf den Wahlausgang

GrundsĂ€tzlich spiegeln Wahlumfragen nur ein Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Sie sind zudem immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. GMS gibt eine statistische Fehlertoleranz von bis zu +/- 3,1 Prozentpunkten an. Das fĂŒr den RTL/ntv-«Trendbarometer» durchfĂŒhrende Meinungsforschungsinstitut forsa gibt eine statistische Fehlertoleranz von +/- 2,5 Prozentpunkten an.

GMS hatte fĂŒr die reprĂ€sentative Umfrage vom 13. bis 18. September 1002 Wahlberechtigte in Deutschland befragt. FĂŒr das RTL/ntv-«Trendbarometer» wurden 2504 Menschen vom 12. bis 18. September 2023 befragt. Auch die von forsa durchgefĂŒhrte Umfrage war reprĂ€sentativ.

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