SPD-Kritik, Esken

SPD-Kritik an Esken wird lauter - Bas als Parteichefin im GesprÀch

24.02.2025 - 10:55:25

Nach dem Debakel bei der Bundestagswahl bringen SPD-Politiker die scheidende BundestagsprĂ€sidentin BĂ€rbel Bas als kĂŒnftige SPD-Chefin ins GesprĂ€ch.

Wie der "Tagesspiegel" berichtet, gibt es Forderungen nach einer Ablösung der Parteivorsitzenden Saskia Esken. Außerdem wird der Ruf nach einer wichtigen kĂŒnftigen Rolle fĂŒr Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) laut. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Adis Ahmetovic brachte Bas als kĂŒnftige SPD-Chefin ins GesprĂ€ch.

"Die SPD hat das historisch schlechteste Ergebnis eingefahren. Das muss man schonungslos aufklĂ€ren, es braucht den Generationswechsel", sagte Ahmetovic dem "Tagesspiegel". Er freue sich, dass Lars Klingbeil den Fraktionsvorsitz machen werde. "Daneben sind BĂ€rbel Bas und Boris Pistorius weitere Personen, die nun noch stĂ€rker Verantwortung in unserer Partei und Fraktion ĂŒbernehmen sollten." Der SPD-Bundestagsabgeordnete Axel SchĂ€fer sagte der Zeitung: "Sollte Saskia Esken auf den SPD-Parteivorsitz verzichten, wĂ€re BĂ€rbel Bas eine exzellente Nachfolgerin. Sie ist bodenstĂ€ndig, sympathisch, erfahren. Mit BĂ€rbel Bas könnte die SPD in Deutschland punkten." Der FĂŒrther OberbĂŒrgermeister Thomas Jung (SPD) forderte den RĂŒckzug Eskens und sprach sich fĂŒr Klingbeil als einzigem Parteichef aus. "Saskia Eskens Wirken war leider keine Hilfe fĂŒr die SPD, sodass ich fĂŒr eine alleinige Spitze mit Lars Klingbeil plĂ€diere", sagte Jung dem "Tagesspiegel": "Willy Brandt war seinerzeit auch alleiniger Vorsitzender und das war eine sehr erfolgreiche Zeit fĂŒr unsere Partei." Und weiter: "Boris Pistorius könnte Verteidigungsminister bleiben, denn da macht er einen guten und verlĂ€sslichen Job."

@ dts-nachrichtenagentur.de