Keine belastbaren Ergebnisse nach Migrationsgipfel
03.09.2024 - 19:14:06Diese beinhalte unter anderem die "konsequente Ausweisung von GewalttĂ€tern". "Es sieht Messerverbote, Gesichtserkennung von StraftĂ€tern, Taser-Einsatz und verdachtsunabhĂ€ngige Kontrollen der Bundespolizei vor. Wir werden unseren Gesetzentwurf schnell vorlegen und schnell im Parlament beraten", so die Bundesinnenministerin. Irene Mihalic, erste parlamentarische GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der GrĂŒnen-Fraktion, sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben): "In den GesprĂ€chen haben wir in einer guten AtmosphĂ€re 2,5 Stunden wichtige Dinge bewegt. Nun wird einiges geprĂŒft werden und gegebenenfalls wird es nĂ€chste Woche zu einem weiteren Treffen kommen." Die CSU-Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz bezeichnete die GesprĂ€che als "sehr konstruktiv". Sie habe den Eindruck, dass allen Beteiligten klar sei, dass zeitnah gehandelt werden mĂŒsse. Ăber die Möglichkeiten von ZurĂŒckweisungen von Asylsuchenden an der deutschen Grenze sei lange gesprochen worden, so Lindholz. Der Parlamentarische GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Unionsfraktion, Thorsten Frei, erwartet nach dem Treffen eine zeitnahe Reaktion der Bundesregierung. "Wenn wir sehen, dass es da eine Bereitschaft gibt, zu solchen Ergebnissen zu kommen, dann werden wir auch noch weitere Themen ausbuchstabieren." Bei dem Treffen ging es darum, einen möglichen gemeinsamen Weg fĂŒr eine Neuausrichtung der Migrationspolitik auszuloten.


