EU-Minister, Wahl-Untersuchung

EU-Minister fordern unparteiische Wahl-Untersuchung in Georgien

29.10.2024 - 13:05:05 | dts-nachrichtenagentur.de

Nach der Parlamentswahl in Georgien fordern die fĂŒr EU-Angelegenheiten zustĂ€ndigen Minister mehrerer EU-Staaten eine "unparteiische Untersuchung" der Berichte ĂŒber Manipulationen.

EU-GebĂ€ude in BrĂŒssel (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
EU-GebĂ€ude in BrĂŒssel (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Wir sind tief besorgt ĂŒber die gegenwĂ€rtige Lage in Georgien", heißt es in einer gemeinsamen ErklĂ€rung, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Internationale Beobachter hĂ€tten von VerstĂ¶ĂŸen sowohl wĂ€hrend des Wahlkampfs als auch am Wahltag berichtet. "Wir verurteilen alle VerstĂ¶ĂŸe gegen internationale Normen fĂŒr freie und faire Wahlen", so die Minister. Man teile ihre Besorgnis und fordere eine "unparteiische Untersuchung" der Beschwerden sowie "Abhilfe fĂŒr die festgestellten VerstĂ¶ĂŸe".

Man stehe dazu an der Seite der Georgier. "Es ist wichtig, dass die Proteste und insbesondere die Reaktion der Regierung darauf friedlich bleiben." "Die VerstĂ¶ĂŸe gegen die IntegritĂ€t der Wahlen sind unvereinbar mit den Standards, die von einem Kandidaten fĂŒr den Beitritt zur EuropĂ€ischen Union erwartet werden", heißt es in der ErklĂ€rung weiter. "Sie sind ein Verrat an den legitimen europĂ€ischen Bestrebungen der georgischen Bevölkerung." Die Wahrung der Rechtsstaatlichkeit sowie freie und faire Wahlen seien wesentlicher Bestandteil aller Prozesse auf Georgiens Weg hin zur EU. Die Minister kritisierten auch den "verfrĂŒhten Besuch" von Ungarns MinisterprĂ€sident Viktor Orban in Georgien. "Er spricht nicht im Namen der EU", heißt es in der ErklĂ€rung, die von 15 LĂ€ndern mitgetragen wird, darunter auch Deutschland. Ungarn ist nicht dabei. Nach FĂ€lschungsvorwĂŒrfen hatten am Montag Zehntausende Menschen in Tiflis gegen das offizielle Ergebnis der Parlamentswahl protestiert. Die Wahlbehörde kĂŒndigte schließlich am Dienstag an, die Stimmen teilweise erneut auszuzĂ€hlen. Dies soll stichprobenartig geschehen. Ob sich die Opposition damit zufriedengibt, ist aber unklar.

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