Faeser will frĂŒheres Einschreiten bei jungen StraftĂ€tern
29.06.2024 - 12:56:45"Der dringend TatverdĂ€chtige wurde dank der intensiven Ermittlungen der Polizei NRW schnell gefasst. Die HintergrĂŒnde werden die Ermittlungen zeigen." Der TĂ€ter mĂŒsse "mit aller HĂ€rte bestraft werden", so die Ministerin. Nordrhein-Westfalens MinisterprĂ€sident Hendrik WĂŒst (CDU) forderte eine gerechte Strafe. "Deutschland muss besser werden darin, solche IntensivstraftĂ€ter, GewaltstraftĂ€ter, die keine deutschen StaatsbĂŒrger sind, auch abzuschieben." Sachsens MinisterprĂ€sident Michael Kretschmer (CDU) drĂ€ngte auf ein zentrales Ausreisezentrum fĂŒr straffĂ€llige Asylbewerber. "Es mĂŒssen definierte Zentren errichtet werden, wo sich diese Kriminellen nicht einfach frei bewegen können, sondern in einer Art Arrest sind. Oder ein Bundesausreisezentrum in Berlin, damit die Leute auch wirklich da sind, wenn das Flugzeug kommt." CDU-GeneralsekretĂ€r Carsten Linnemann zeigte sich ĂŒberzeugt, dass Deutschland ein "massives Problem mit jungen IntensivtĂ€tern aus islamischen Kulturkreisen" habe. "Betroffenheitsbekundungen der Politik reichen nicht mehr, jetzt braucht es endlich klare BeschlĂŒsse in den Bereichen Jugend- und MesserkriminalitĂ€t sowie die Möglichkeit, StraftĂ€ter auch nach Afghanistan und Syrien abzuschieben", sagte er der Zeitung. "Zudem erwarte ich bei FĂ€llen wie in Bad Oeynhausen mehr Tempo. Da darf jetzt nichts verschleppt werden, sondern alle Anstrengungen mĂŒssen darauf ausgerichtet sein, den TĂ€ter zur Verantwortung ziehen." Der Fall mache deutlich, dass eine seiner Ansicht nach "ungebremste und ungesteuerte FlĂŒchtlingszuwanderung" nicht nur ĂŒberfordere, sondern ein "ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko" darstelle. Auch CSU-GeneralsekretĂ€r Martin Huber fordert konsequente Abschiebungen. "Es reicht: Die Ampel muss endlich handeln", sagte er. "FĂŒr die CSU ist ganz klar: Es braucht Sofort-Arrest und Abschiebung fĂŒr schwere StraftĂ€ter und GefĂ€hrder, auch nach Syrien und Afghanistan." Alexander Throm (CDU), innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, zeigte sich besorgt ĂŒber den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland. "TĂ€glich ein neuer Messerangriff, und zu oft dasselbe TĂ€terprofil. Das schafft unsere Gesellschaft nicht lange, so bricht bald die demokratische Mitte weg." Throm forderte eine "Migrationspause". Das Mindeste sei, das Aufnahmeprogramm fĂŒr Afghanistan und den Familiennachzug sofort einstellen. Throm sprach sich fĂŒr "viel schnellere und spĂŒrbare Strafen auch bei jungen GewalttĂ€tern, um diese verbrecherischen Milieus gar nicht erst entstehen zu lassen". Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Konstantin Kuhle bezeichnet die Tat als "schockierend und tief bewegend". Die Tat zeige, dass "der Staat gegen Kriminelle ohne deutschen Pass hĂ€rter vorgehen" mĂŒsse. Dazu gehörten seiner Ansicht nach auch leichtere Abschiebungen. "Die Bundespolizei muss beispielsweise endlich fĂŒr Abschiebungen im eigenen ZustĂ€ndigkeitsbereich alleine verantwortlich sein, damit ausreisepflichtige Personen schneller auĂer Landes gebracht werden können." Der GrĂŒnen-Parteivorsitzende Omid Nouripour zeigte sich "fassungslos" und verurteile die Tat. "Der Familie und den Freunden des Opfers möchte ich mein tief empfundenes Beileid aussprechen. Die Tat wird aufgeklĂ€rt und der TĂ€ter hier zur Rechenschaft gezogen", sagte er. "Gleichzeitig mĂŒssen wir mit allen Mitteln des Rechtsstaats diese furchtbare Gewaltspirale durchbrechen."


