Haushalt/Steuern, Politik/Regierungen

Wagenknecht: Intel-Subventionen in Kleinunternehmen stecken

17.09.2024 - 12:12:45 | dpa.de

Nach der Verzögerung der Intel US4581401001-Chipfabrik in Magdeburg fordert die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht, die dafĂŒr eingeplanten Subventionen fĂŒr "wirklich innovative Kleinunternehmen" und NeugrĂŒndungen einzusetzen.

Das Geld solle zudem in Infrastruktur fließen, sagte Wagenknecht in Berlin.

Die von der Bundesregierung fĂŒr Intel in Aussicht gestellten zehn Milliarden Euro seien "von Anfang an Ă€ußerst fragwĂŒrdige Subventionen" gewesen. Es sei megapeinlich, dass das Projekt nicht begonnen werde, meinte die Bundesvorsitzende des BĂŒndnis Sahra Wagenknecht. "Das war ein Reinfall mit Ansage. Dieses Geld darf kein zweites Mal hinterhergeworfen werden." Wagenknecht kommentierte auch: "Das ist eine persönliche Pleite fĂŒr den Kanzler."

Der Leipziger Linken-Abgeordnete Sören Pellmann nannte die Intel-Entscheidung eine herbe EnttĂ€uschung. Sie zeige auch eine "massive AbhĂ€ngigkeit Deutschlands von den USA". Die zehn Milliarden Euro Steuergeld hĂ€tte die Bundesregierung aus seiner Sicht besser in den Aufbau einer eigenen Chip-Produktion investiert. Das Knowhow fĂŒr die Herstellung von Halbleitern gebe es in Deutschland, sagte der Vorsitzende der Linken-Gruppe im Bundestag.

Intel hatte in den USA bekannt gegeben, dass der Bau einer Chipfabrik in Magdeburg verschoben wird. Hintergrund ist ein Sparprogramm im Unternehmen.

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
US4581401001 | HAUSHALT/STEUERN | politik | 65783992 |