EVP hĂ€lt Mehrheiten im EU-Parlament mit Radikalen fĂŒr möglich
15.03.2025 - 07:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deDa habe es oft gemeinsame Abstimmungen gegeben. Im EU-Parlament gab es seit den 1990er Jahren den informellen "Cordon Sanitaire", nach dem die pro-europĂ€ischen Parteien nicht mit rechtsextremen KrĂ€ften im EuropĂ€ischen Parlament zusammenarbeiten. In den vergangenen Jahren wurde der Grundsatz immer öfter gebrochen. Angesichts der neuen sicherheitspolitischen Herausforderungen fĂŒr Europa verlangte Weber eine Reform der militĂ€rischen Strukturen innerhalb der EU. "Und wir brauchen, eingebettet in die Nato-Strukturen, ein gemeinsames europĂ€isches FĂŒhrungskommando. Ein europĂ€ischer Generalstabschef sollte dann auch die aufgerĂŒsteten nationalen Armeen befehligen und klare Ansagen bei der Beschaffung machen können." Das hĂ€tte bereits der frĂŒhere Bundeskanzler Adenauer im Jahr 1952 so mit Frankreich vereinbart. Weber forderte auch einen MentalitĂ€tswandel. "Angesichts der Bedrohungen mĂŒssen wir unser Denken in Europa jetzt auf Kriegswirtschaft umstellen", sagte er. Das bedeute beschleunigte Genehmigungsverfahren bei RĂŒstungsgĂŒtern und mehr Zusammenarbeit zwischen den europĂ€ischen RĂŒstungsherstellern. "Aber das kann auch bedeuten, dass die RĂŒstungshersteller kĂŒnftig am Wochenende im Schichtsystem arbeiten und Unternehmen, die bisher IndustriegĂŒter fĂŒr zivile Zwecke hergestellt haben, kĂŒnftig Waffen produzieren werden."
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