Champions League, Bayer Leverkusen

Revanche geglĂŒckt: Bayer dank Schick auf Achtelfinal-Kurs

18.02.2026 - 22:59:29 | dpa.de

Nur vier Wochen nach dem Duell in der Ligaphase tritt Bayer Leverkusen erneut bei Olympiakos PirÀus an. Unter ohrenbetÀubendem LÀrm behÀlt die Werkself diesmal die Nerven.

  • Leverkusen jubelt ĂŒber das Tor von Patrik Schick bei Olympiakos PirĂ€us.  - Foto: Yorgos Karahalis/dpa
    Leverkusen jubelt ĂŒber das Tor von Patrik Schick bei Olympiakos PirĂ€us. - Foto: Yorgos Karahalis/dpa
  • Leverkusens Ibrahim Maza (l) und Francisco Ortega von Olympiakos kĂ€mpfen um den Ball. - Foto: Thanassis Stavrakis/AP/dpa
    Leverkusens Ibrahim Maza (l) und Francisco Ortega von Olympiakos kÀmpfen um den Ball. - Foto: Thanassis Stavrakis/AP/dpa
  • Leverkusens Patrik Schick scheitere in Halbzeit eins an PirĂ€us-Keeper Konstantinos Tzolakis.  - Foto: Thanassis Stavrakis/AP/dpa
    Leverkusens Patrik Schick scheitere in Halbzeit eins an PirÀus-Keeper Konstantinos Tzolakis. - Foto: Thanassis Stavrakis/AP/dpa
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Bayer Leverkusen hat im Hexenkessel von Olympiakos PirĂ€us einen großen Schritt in Richtung Champions-League-Achtelfinale gemacht. Dank Doppelpacker Patrik Schick gewann der Fußball-Bundesligist das Playoff-Hinspiel beim griechischen Meister mit 2:0 (0:0). Vier Wochen nach der 0:2-Niederlage in der Ligaphase an selber Stelle gelang damit diesmal die Revanche. 

Im lauten Karaiskakis-Stadion sorgte Schick mit einem Doppelschlag in der 60. und 63. Minute fĂŒr den Sieg. Vor dem RĂŒckspiel am kommenden Dienstag (21.00 Uhr/Amazon Prime) hat Bayer 04 damit nun eine sehr komfortable Ausgangsposition.

Aggressive Gastgeber geben zunÀchst den Ton an 

Die Hausherren suchten frĂŒh den Weg nach vorn und setzen Leverkusen unter Druck. Ein erster Abschluss von Medhi Taremi (5.) ging flach links am Tor vorbei. In den ersten zehn Minuten kam Bayer kaum aus der eigenen HĂ€lfte und wirkte im Ballbesitz - jedes Mal begleitet von einem ohrenbetĂ€ubenden Pfeifkonzert der griechischen Fans - zögernd. Versuche, das Pressing durch lange BĂ€lle zu umgehen, brachten zunĂ€chst nur bedingt Entlastung. 

Nach ĂŒberstandener Druckphase fand die Werkself aber zunehmend besser ins Spiel und ĂŒbernahm mehr Kontrolle. Vor den Augen von UEFA-PrĂ€sident Aleksander ?eferin scheiterte Schick an PirĂ€us-Keeper Konstantinos Tzolakis, ehe Ernest Poku aus spitzen Winkel verzog (17.). Auf der Gegenseite konnte sich auch Bayer-Keeper Janis Blaswich auszeichnen, als er einen Distanzschuss von Gelson Martins (25.) parierte. 

Chancen bei Bayer - Abseitstor von Olympiakos 

Im Gegenzug lenkte Tzolakis eine Großchance von Ibrahim Maza (29.) an die Latte und Poku verfehlte im Eins-gegen-eins mit dem Schlussmann das lange Eck (31.). Dann unterbrach eine lange Verletzungspause den Sturmlauf der GĂ€ste: Das griechische Innenverteidiger-Duo Panagiotis Retsos und Lorenzo Pirola war böse mit den Köpfen zusammengeprallt. Beide konnten nach minutenlanger Behandlung auf dem Rasen aber zunĂ€chst weiterspielen. 

ZurĂŒck im Spielfluss schockte dann PirĂ€us' Top-TorjĂ€ger Ayoub El Kaabi kurz vor der Pause Leverkusen, als er einen fahrig verteidigten Freistoß mit dem Kopf ins Tor verlĂ€ngerte und dröhnender Jubel ausbrach. Doch GlĂŒck fĂŒr Bayer: Nach VAR-ÜberprĂŒfung wurde der Treffer zurĂŒckgenommen - Taremi hatte den Ball im Abseits stehend noch leicht berĂŒhrt. Doch auch in der achtminĂŒtigen Nachspielzeit blieben die Gastgeber gefĂ€hrlich vor dem Tor. 

Doppelschlag lÀsst Stadion verstummen 

Nach dem Seitenwechsel ĂŒbernahm zunĂ€chst wieder PirĂ€us das Kommando, doch die Werkself blieb geduldig und schlug eiskalt zu: Nach einer Balleroberung in der eigenen HĂ€lfte spielte Poku im richtigen Moment in den Lauf von Schick, der vor Tzolakis cool einschob und damit das 200. Champions-League-Tor fĂŒr Bayer Leverkusen erzielte.

Nur drei Minuten spĂ€ter machte Schick den Doppelschlag perfekt, als er eine Ecke von Alejandro Grimaldo zum 2:0 einköpfte und das Stadion in der griechischen Hafenstadt verstummen ließ. In der nun deutlich ruhigeren AtmosphĂ€re waren zeitweise sogar die 500 mitgereisten Bayer-Fans zu hören. Die Pfiffe gegen die Leverkusener im Ballbesitz waren da fast gĂ€nzlich verstummt.

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