Netzagentur nimmt Tausende gefÀhrliche Produkte vom Markt
01.02.2024 - 06:14:532023 habe man 8100 GerĂ€tetypen vom Markt genommen, die eine GesamtstĂŒckzahl von mehr als 73 Millionen hatten, teilte die Bundesnetzagentur am Donnerstag in Bonn mit. Im Jahr 2022 waren es 8200 GerĂ€tetypen gewesen mit einer GesamtstĂŒckzahl von 16 Millionen. HĂ€ufig fehlen Herstellerangaben, die fĂŒr den Verkauf in Deutschland nötig sind.
"Der Trend unzulĂ€ssiger und risikobehafteter Produkte aus Drittstaaten setzt sich fort", erklĂ€rte BehördenprĂ€sident Klaus MĂŒller. In Zusammenarbeit mit Betreibern von Online-Plattformen sei es gelungen, den Internet-Verkauf von Millionen Produkte zu stoppen. "So schĂŒtzen wir Verbraucherinnen und Verbraucher vor unzulĂ€ssigen Produkten."
Ein Grund fĂŒr den Anstieg wurde nicht genannt. Die Zahlen schwanken, 2021 wurden 1936 Angebote mit einer StĂŒckzahl von insgesamt 21 Millionen beseitigt. Die unterschiedlichen Werte gehen auch darauf zurĂŒck, dass in manchen Jahren Elektronikartikel auffallen, die in einer groĂen StĂŒckzahl auf Lager liegen, und es in anderen Jahren Produkte sind mit nur relativ geringen Verkaufsvolumina.
Um das Problem in den Griff zu bekommen und das Risiko durch gefĂ€hrliche Produkte fĂŒr Verbraucher zu minimieren, arbeitet die Bundesnetzagentur Hand in Hand mit dem Zoll. Dieser meldete der Bonner Behörde im vergangenen Jahr 5116 Warensendungen, von denen 92 Prozent nach PrĂŒfung keine Freigabe erhielten. 2022 waren 4800 Warensendungen gemeldet worden, von denen bei 91 Prozent die Weitergabe verweigert wurde.

