RB Leipzig, Eintracht Frankfurt

RB Leipzig schlägt Frankfurt 6:0: Nkunku erzielt historischen Bundesliga-Hattrick

Veröffentlicht am: 10.10.2026 um 20:39 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

RB Leipzig gewinnt gegen Eintracht Frankfurt mit 6:0 und verschafft Trainer Martin Demichelis nach dem Fehlstart Luft. Christopher Nkunku erzielt dabei den ersten Bundesliga-Hattrick der Leipziger Vereinsgeschichte.

  • Eins, zwei, drei: Nkunku erzielte den ersten Leipziger Bundesliga-Hattrick. - Bild: Jan Woitas/dpa
    Eins, zwei, drei: Nkunku erzielte den ersten Leipziger Bundesliga-Hattrick. - Bild: Jan Woitas/dpa
  • Christopher Nkunku traf in der ersten Halbzeit dreifach.  - Bild: Jan Woitas/dpa
    Christopher Nkunku traf in der ersten Halbzeit dreifach. - Bild: Jan Woitas/dpa
  • RB-Trainer Martin Demichelis stellte seine Mannschaft perfekt ein. - Bild: Jan Woitas/dpa
    RB-Trainer Martin Demichelis stellte seine Mannschaft perfekt ein. - Bild: Jan Woitas/dpa
  • Enttäuschung beim Frankfurter Can Uzun (l). - Bild: Jan Woitas/dpa
    Enttäuschung beim Frankfurter Can Uzun (l). - Bild: Jan Woitas/dpa
Eins, zwei, drei: Nkunku erzielte den ersten Leipziger Bundesliga-Hattrick. - Bild: Jan Woitas/dpa Christopher Nkunku traf in der ersten Halbzeit dreifach.  - Bild: Jan Woitas/dpa RB-Trainer Martin Demichelis stellte seine Mannschaft perfekt ein. - Bild: Jan Woitas/dpa Enttäuschung beim Frankfurter Can Uzun (l). - Bild: Jan Woitas/dpa

RB Leipzig hat Eintracht Frankfurt mit 6:0 (4:0) besiegt und Trainer Martin Demichelis nach dem schwierigen Bundesliga-Start vorerst aus der Schusslinie genommen.

Nkunku trifft dreimal vor der Pause

Ezechiel Banzuzi brachte Leipzig nach 46 Sekunden in Führung, Christopher Nkunku erhöhte in der fünften Minute. Mit zwei weiteren Treffern in der 41. und 44. Minute vollendete der Franzose seinen Hattrick – den ersten eines Leipzigers in der Bundesliga.

Antonio Nusa erzielte in der 54. Minute das 5:0, Tidiam Gomis stellte kurz vor Schluss den Endstand her. Vor 47.800 Zuschauern kletterte Leipzig durch den Sieg auf Platz fünf, Frankfurt fiel auf Rang 13 zurück.

Vandevoordt hält Leipziger Führung

Die Eintracht fand nach dem frühen Doppelschlag zunächst besser ins Spiel. Ritsu Doan, Ansgar Knauff und Jonathan Burkardt scheiterten jedoch an Leipzigs Torhüter Marten Vandevoordt.

Frankfurts Trainer Adi Hütter stellte zur zweiten Halbzeit auf eine Viererkette um und brachte Elias Baum sowie Younes Ebnoutalib. Leipzig blieb dennoch überlegen. Nusa traf nach einem 30-Meter-Sprint, ehe Gomis nach einem Solo den Schlusspunkt setzte.

Demichelis gewinnt Zeit

Leipzigs Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer bezeichnete sich als „super happy“ und betonte zugleich, bei den Ansprüchen des Clubs stehe „immer Druck“ an. Demichelis nahm nach gut einer Stunde Nusa und Nkunku im Hinblick auf das Champions-League-Spiel am Dienstag gegen Eindhoven vom Platz.

In den vier Partien zuvor hatte Frankfurt jeweils in den ersten zehn Minuten getroffen. In Leipzig geriet die Eintracht dagegen früh auf die Verliererstraße und blieb über die gesamte Partie deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Ein Sieg mit sofortiger Wirkung

Der 6:0-Erfolg verändert die Lage bei RB Leipzig unmittelbar. Nach nur zwei Siegen aus den ersten vier Bundesliga-Partien hatte Trainer Martin Demichelis unter Druck gestanden; nun verschafft ihm die klare Leistung zumindest kurzfristig Handlungsspielraum. Entscheidend ist dabei nicht allein das Ergebnis, sondern auch die frühe Führung und die offensive Konsequenz.

Belastungsprobe im Oktober

Die kommenden Aufgaben machen den Sieg besonders bedeutsam. Auf Leipzig warten am Dienstag das Champions-League-Spiel gegen Eindhoven sowie anschließend anspruchsvolle Partien in München und Madrid. Der Erfolg gegen Frankfurt liefert Selbstvertrauen, beseitigt aber nicht automatisch die zuvor sichtbaren Probleme in der Stabilität und bei der Umsetzung gegen den Ball.

Frankfurt muss Antworten finden

Für Eintracht Frankfurt wiegt die Niederlage schwer, weil die Mannschaft bereits zuvor hinter den Erwartungen zurückgeblieben war und in vier Spielen zehn Gegentore kassiert hatte. Die Rückkehr von Adi Hütter brachte zunächst keine Wende. Besonders die frühe Leipziger Führung und drei Gegentore vor der Pause zeigen, dass Frankfurt defensive Abläufe und die Reaktion auf Rückschläge verbessern muss. Nkunkus Hattrick macht zugleich deutlich, wie stark individuelle Effizienz ein Spiel auf diesem Niveau prägen kann.

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