SC Freiburg, 1. FC Union Berlin

SC Freiburg schlÀgt Union Berlin 2:0 und bleibt oben dran

Veröffentlicht am: 08.11.2026 um 19:23 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Der SC Freiburg setzt sich gegen defensiv eingestellte Berliner durch und bleibt dem Spitzenduo dicht auf den Fersen. Union-Torwart Frederik Rönnow verhindert mit starken Paraden und einem gehaltenen Elfmeter eine höhere Niederlage.

Freiburg baut Verfolgerposition aus

  • Rani Khedira brachte Freiburg in der 55. Minute per Eigentor gegen Union Berlin in FĂŒhrung.
  • 33.400 Zuschauer sahen im Freiburger Stadion den 2:0-Erfolg der Gastgeber.
  • Zur Halbzeit fĂŒhrte Freiburg bei den TorschĂŒssen mit 12:0.
  • Bundesliga-Akrobatik: Unions Tim Skarke (l) und der Freiburger Matthias Ginter. - Bild: Philipp von Ditfurth/dpa
  • StĂ€rkster Spieler bei Union: Torwart Frederik Rönnow. - Bild: Philipp von Ditfurth/dpa
  • Die Entscheidung: Nach einem feinen Angriff bejubeln die Freiburger das 2:0. - Bild: Philipp von Ditfurth/dpa
Bundesliga-Akrobatik: Unions Tim Skarke (l) und der Freiburger Matthias Ginter. - Bild: Philipp von Ditfurth/dpa StÀrkster Spieler bei Union: Torwart Frederik Rönnow. - Bild: Philipp von Ditfurth/dpa Die Entscheidung: Nach einem feinen Angriff bejubeln die Freiburger das 2:0. - Bild: Philipp von Ditfurth/dpa

SC Freiburg gewinnt 2:0 gegen Union Berlin

Der SC Freiburg hat den 1. FC Union Berlin mit 2:0 (0:0) besiegt und geht als erster Verfolger von Bayern MĂŒnchen und Borussia Dortmund in die LĂ€nderspielpause. Vor 33.400 Zuschauern sorgten ein Eigentor von Rani Khedira und ein Treffer von Yuito Suzuki fĂŒr den hoch verdienten Heimerfolg.

Freiburg dominiert von Beginn an

Die Freiburger ĂŒbernahmen sofort die Kontrolle und drĂ€ngten Union weit zurĂŒck. Die Berliner verteidigten tief und diszipliniert, kamen aber kaum zu Entlastungsangriffen.

Besonders ĂŒber die linke Seite suchten Jordy Makengo und Derry Scherhant den Weg nach vorn. Union-KapitĂ€n Khedira ließ sich hĂ€ufig in die Abwehrkette zurĂŒckfallen, wodurch Freiburg den Raum vor dem Berliner Strafraum zusĂ€tzlich verdichtete.

Rönnow hÀlt Union im Spiel

Frederik Rönnow war der stĂ€rkste Berliner. Der Torwart parierte unter anderem einen Flachschuss von Suzuki und einen Kopfball von Igor Matanovic. Zur Pause hatte Freiburg bei den TorschĂŒssen mit 12:0 gefĂŒhrt.

Eigentor bringt die FĂŒhrung

Auch nach dem Seitenwechsel Ă€nderte Union seine defensive Ausrichtung zunĂ€chst kaum. Oliver Burke und Wooyeong Jeong kamen fĂŒr Tim Skarke und Kastriot Imeri, doch Freiburg blieb spielbestimmend.

In der 55. Minute fiel schließlich das 1:0: Jan-Niklas Beste spielte den Ball nach einem schnellen Angriff in den Strafraum, wo Khedira ins eigene Netz traf. Union musste danach offensiver werden, ohne die Kontrolle ĂŒber das Spiel zu ĂŒbernehmen.

Suzuki sorgt fĂŒr die Entscheidung

Das 2:0 in der 67. Minute entstand erneut nach einem schnellen Freiburger Angriff. Scherhant setzte Suzuki ein, der den Ball ĂŒber den machtlosen Rönnow ins Tor hob.

Der Berliner Torwart verhinderte anschließend eine höhere Niederlage und parierte einen Foulelfmeter von Joker Vincenzo Grifo. In den Schlussminuten kam es im Freiburger Fanblock zu einem Notfalleinsatz, wegen dem kurzzeitig Stille im Stadion herrschte.

Der Freiburger Erfolg fĂŒgt sich in eine bislang starke Saisonphase des Sport-Clubs ein. Nach neun Spieltagen steht die Mannschaft mit 19 Punkten nur zwei ZĂ€hler hinter Bayern MĂŒnchen und Borussia Dortmund und geht damit als erster Verfolger des Spitzenduos in die LĂ€nderspielpause.

Entscheidend war gegen Union die Geduld gegen einen tief stehenden Gegner. Freiburg kontrollierte das Spiel, kombinierte regelmĂ€ĂŸig bis in den Berliner Strafraum und ließ Union vor der Pause keinen Torschuss zu. Das Eigentor von Rani Khedira öffnete schließlich eine Partie, in der die GĂ€ste lange diszipliniert verteidigten.

TorhĂŒter prĂ€gen das Ergebnis

Frederik Rönnow verhinderte mit mehreren starken Paraden einen frĂŒheren RĂŒckstand und hielt zudem einen Elfmeter. FĂŒr Union blieb die defensive StabilitĂ€t dennoch ohne Ertrag, weil Freiburg nach dem 1:0 die Kontrolle behielt und mit Yuito Suzukis Heber nachlegte.

FĂŒr die Berliner verschĂ€rft die Niederlage den Druck, wĂ€hrend Freiburg mit zusĂ€tzlichem Selbstvertrauen in die Unterbrechung geht. Der nĂ€chste PrĂŒfstein wird sein, ob der Sport-Club seine Effizienz und sein hohes Niveau auch nach der LĂ€nderspielpause gegen stĂ€rker auf Umschaltmomente ausgerichtete Gegner bestĂ€tigen kann.

Disclaimer...
de | politik | 70477972 |