Kristersson: Viele hĂ€tten Putin ernster nehmen mĂŒssen
22.11.2025 - 17:02:37 | dts-nachrichtenagentur.de
"Russland ist nicht schwerer zu lesen als vor dem Ăberfall. Viele hĂ€tten Putin ernster nehmen mĂŒssen, gerade in Deutschland. Moskau agitiert direkt und ĂŒber Stellvertreter, um Unsicherheit zu sĂ€en. Im Ukrainekrieg setzt der Kreml auf unsere Ungeduld. Darauf, dass wir sagen: `Man kann diesen Krieg nicht gewinnen.` Oder: `Wir brauchen das Geld fĂŒrs Soziale.` Er hofft, die Zeit arbeite fĂŒr ihn - und dass wir eingefrorene russische Vermögenswerte nicht nutzen", sagte Kristersson dem "Spiegel".
Als Konsequenz fordert der Regierungschef eine entschlossene finanzpolitische und sicherheitspolitische Antwort der EU: "Die EU sollte russische Vermögen einfrieren und fĂŒr die Ukraine einsetzen. Zudem mĂŒssen wir russische Desinformation im Blick behalten - sie zielt gerade auf sensible Milieus, etwa die russischsprachige Community. Putin setzt darauf, dass Europas Demokratien ungeduldig werden und auseinanderdriften. Dem dĂŒrfen wir nicht nachgeben", sagte der Konservative, der seit 2022 das Land regiert.
Kristersson lobte den Zusammenhalt Europas und der transatlantischen Partner seit Kriegsbeginn: "Europa und die transatlantische Gemeinschaft stehen zusammen. 26 von 27 EU-Staaten unterstĂŒtzen die Ukraine."
Zugleich unterschied er zwischen einem "EU-Minus" - wegen Ungarns oft abweichender Haltung - und einem "EU-Plus" aus EU und Partnerstaaten wie GroĂbritannien, Norwegen und Kanada.
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