EU-RatsprÀsidentschaft drÀngt auf nachhaltigeren Onlinehandel
19.04.2024 - 16:43:59Der Ratsvorsitz betonte am Freitag in BrĂŒssel, dass der Onlinehandel nachhaltiger werden muss, wie aus einer Mitteilung PrĂ€sidentschaft hervorgeht. "Sowohl Verbraucher als auch HĂ€ndler sollten fĂŒr Umweltfragen sensibilisiert werden", hieĂ es. Das Bewusstsein fĂŒr Umweltschutz sollte beim Kauf und bei der RĂŒckgabe von Waren genutzt werden, um nachhaltigere Entscheidungen zu treffen. Dabei sollten die Rechte der Verbraucher beim Online-Kauf nicht beschnitten werden, hieĂ es. Belgien hat noch bis Mitte des Jahres den regelmĂ€Ăig wechselnden Vorsitz unter den EU-Staaten inne.
Die belgische RatsprĂ€sidentschaft hatte fĂŒr Freitag zu einem informellen Ministertreffen eingeladen, um Verbraucherschutzfragen zu besprechen. Dabei ging es unter anderem darum, die Schwerpunkte der nĂ€chsten EU-Kommission zu diskutieren. Vom 6. bis zum 9. Juni finden Europawahlen statt. In diesem Zuge wird auch die EU-Kommission neu besetzt.
Retouren im Onlinehandel belasten nicht nur die Umwelt, auch fĂŒr die HĂ€ndler und Verbraucher sind sie lĂ€stig. Laut einer im Dezember veröffentlichen Studie des Handelsforschungsinstituts EHI mĂŒssen HĂ€ndler fĂŒr jeden zurĂŒckgesendeten Artikel im Schnitt zwischen fĂŒnf und zehn Euro aufwenden. Es gibt daher schon lĂ€nger BemĂŒhungen, die Zahl der Retouren zu senken.

