SozialverbÀnde warnen Regierung vor Streichungen im Sozialetat
05.07.2024 - 06:35:59"Genau dafĂŒr werden Steuern und SozialversicherungsbeitrĂ€ge Tag fĂŒr Tag bezahlt", sagte sie. Das Geld fĂŒr Soziales, Infrastruktur und die notwendigen Zukunftsinvestitionen sei da, sagte Engelmeier. "Wir mĂŒssen es aber durch eine angemessene Besteuerung von Reichtum und nötigenfalls auch eine Reform von der Schuldenbremse mobilisieren." Selbst in den Krisen dieser Jahre sei das Vermögen der Reichen weiter deutlich angestiegen. "Die berĂŒhmten breiten Schultern mĂŒssen nun mehr tragen", forderte die SoVD-Vorstandsvorsitzende. "Die Bundesregierung muss die Schuldenbremse endlich lösen", sagte auch Bentele. Deutschland sei nicht der "kranke Mann Europas", das gelte es mit dem Haushalt des kommenden Jahres zu beweisen, forderte die VdK-PrĂ€sidentin. "Wir können uns ein Rentenpakt II leisten - und zwar ohne Erhöhung des Renteneintrittsalters. Wir können uns eine Lohnersatzleistung fĂŒr pflegende Angehörige leisten und arme Haushalte bei der Klimatransformation unterstĂŒtzen." Die Debatte um die Aufstellung des Bundeshaushalts 2025 mĂŒsse auch vor dem Hintergrund der besorgniserregenden Ergebnisse bei den Kommunal- und Europawahlen gefĂŒhrt werden, warnte Engelmeier. "Viele Menschen sind unzufrieden und verunsichert. KĂŒrzungen im Sozialbereich wĂŒrden nur weiter Ăl ins Feuer gieĂen."


