Spahn plant weiteren Rettungsschirm: Hilfe fĂŒr ZahnĂ€rzte und Therapeuten
11.04.2020 - 07:01:30 | ad-hoc-news.de
Die RND-Zeitungen (Redaktionsnetzwerk Deutschland) berichten in ihren Samstagausgaben ĂŒber eine neue Verordnung, die das Gesundheitsministerium ab kommende Woche (14. April 2020) in Kraft setzen will. In dieser geht es um einen Schutzschirm fĂŒr ZahnĂ€rzte und Therapeuten. Die Patientinnen und Patienten seien derzeit verstĂ€ndlicherweise zurĂŒckhaltend bei ihren normalen Arztbesuchen, so Spahn zu den RND-Zeitungen. Sie verschieben die turnusmĂ€Ăige medizinische Hilfe nach hinten. Dadurch brechen den Therapeuten und ZahnĂ€rzten die Einnahmen weg. Die Reha-Einrichtungen fĂŒr die sonst stark nachgefragten Eltern-Kind-Kuren seien ebenfalls betroffen und brĂ€uchten nun UnterstĂŒtzung. Dem CDU-Politiker geht es nach eigenen Worten darum, die bislang gut funktionierenden Strukturen zu erhalten. Der geplante Rettungsschirm solle daher Verluste abfedern und gleichzeitig die LiquiditĂ€t der betroffenen Berufsgruppen sichern.
Konkret plant das Gesundheitsministerium, den sogenannten Heilmittelerbringern â das sind beispielsweise LogopĂ€den, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten â 40 Prozent ihrer nachgewiesenen VergĂŒtung aus dem Quartal IV/2019 als Einmalzuschuss zu zahlen. Den Gesamtumfang der Hilfen beziffert Spahn mit 730 Millionen Euro. Die ZahnĂ€rzte sollen wegen der krĂ€ftig gesunkenen Patientenzahlen sogar 90 Prozent ihrer Honorare aus dem gesamten letzten Jahr erhalten. Diese Summe soll die LiquiditĂ€t jeder einzelnen Praxis sichern, dĂŒrfte aber je nach Verlauf der Pandemie und zeitlichem Ablauf der Normalisierung etwas zu hoch ausfallen. Am Ende des Jahres 2020 werde man daher ĂŒberprĂŒfen, wie hoch die Bedarfe von Fall zu Fall tatsĂ€chlich gewesen seinen. Auf jeden Fall können die ZahnĂ€rzte von eventuellen ĂberschĂŒssen 30 Prozent behalten. Die genannten Boni betrachtet die Regierung gesondert. Das bedeutet: Weitere staatliche UnterstĂŒtzungsmaĂnahmen (Kurzarbeitergeld, Soforthilfe fĂŒr SelbststĂ€ndige) werden darauf nicht angerechnet. Das geht aus der neuen Verordnung hervor, deren Text den RND-Zeitungen vorliegt. Die Reha-Einrichtungen fĂŒr die Eltern-Kind-Kuren erhalten eine Kompensation fĂŒr 60 Prozent aller EinnahmeausfĂ€lle. Diese Regelung gibt es bereits fĂŒr normale Reha-Einrichtungen. Der neue Schutzschirm soll ergĂ€nzend zu den bereits beschlossenen UnterstĂŒtzungsmaĂnahmen wirken. Die Bundesregierung hat fĂŒr KrankenhĂ€user und niedergelassene Ărzte, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie hĂ€usliche KrankenpflegerInnen bereits ein Paket von mehreren Milliarden Euro geschnĂŒrt.
Konkret plant das Gesundheitsministerium, den sogenannten Heilmittelerbringern â das sind beispielsweise LogopĂ€den, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten â 40 Prozent ihrer nachgewiesenen VergĂŒtung aus dem Quartal IV/2019 als Einmalzuschuss zu zahlen. Den Gesamtumfang der Hilfen beziffert Spahn mit 730 Millionen Euro. Die ZahnĂ€rzte sollen wegen der krĂ€ftig gesunkenen Patientenzahlen sogar 90 Prozent ihrer Honorare aus dem gesamten letzten Jahr erhalten. Diese Summe soll die LiquiditĂ€t jeder einzelnen Praxis sichern, dĂŒrfte aber je nach Verlauf der Pandemie und zeitlichem Ablauf der Normalisierung etwas zu hoch ausfallen. Am Ende des Jahres 2020 werde man daher ĂŒberprĂŒfen, wie hoch die Bedarfe von Fall zu Fall tatsĂ€chlich gewesen seinen. Auf jeden Fall können die ZahnĂ€rzte von eventuellen ĂberschĂŒssen 30 Prozent behalten. Die genannten Boni betrachtet die Regierung gesondert. Das bedeutet: Weitere staatliche UnterstĂŒtzungsmaĂnahmen (Kurzarbeitergeld, Soforthilfe fĂŒr SelbststĂ€ndige) werden darauf nicht angerechnet. Das geht aus der neuen Verordnung hervor, deren Text den RND-Zeitungen vorliegt. Die Reha-Einrichtungen fĂŒr die Eltern-Kind-Kuren erhalten eine Kompensation fĂŒr 60 Prozent aller EinnahmeausfĂ€lle. Diese Regelung gibt es bereits fĂŒr normale Reha-Einrichtungen. Der neue Schutzschirm soll ergĂ€nzend zu den bereits beschlossenen UnterstĂŒtzungsmaĂnahmen wirken. Die Bundesregierung hat fĂŒr KrankenhĂ€user und niedergelassene Ărzte, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie hĂ€usliche KrankenpflegerInnen bereits ein Paket von mehreren Milliarden Euro geschnĂŒrt.
Redaktion ad-hoc-news.de, A-055824
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen â dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
politik | 59949048 |

