SPD, CDU-Wahlkampfhilfe

SPD lobt CDU-Wahlkampfhilfe fĂŒr Brandenburgs MinisterprĂ€sident

Veröffentlicht am: 13.09.2024 um 15:47 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS

Dass der brandenburgische MinisterprĂ€sident Dietmar Woidke (SPD) kurz vor der Landtagswahl von Sachsens CDU-Regierungschef Michael Kretschmer UnterstĂŒtzung erhĂ€lt, stĂ¶ĂŸt in der Bundes-SPD auf ein positives Echo.

SPD-Wahlplakat mit Dietmar Woidke zur Landtagswahl in Brandenburg (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
SPD-Wahlplakat mit Dietmar Woidke zur Landtagswahl in Brandenburg (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Was Brandenburg an seinem MinisterprĂ€sidenten hat, weiß sogar der CDU-Kollege aus dem Nachbarland zu schĂ€tzen", sagte die stellvertretende Parteivorsitzende und Bundesbauministerin, Klara Geywitz, dem "Handelsblatt". "Die VerlĂ€sslichkeit und Wirtschaftskompetenz von Dietmar Woidke sind es, die Brandenburg auf den wirtschaftlichen Wachstumskurs gebracht haben", fĂŒgte Geywitz hinzu. Der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises in der SPD, Dirk Wiese, sagte der Zeitung: "Wir freuen uns ĂŒber die explizite UnterstĂŒtzung im Wahlkampf aus Sachsen, denn: Rechtspopulisten bedrohen unsere freie Gesellschaft. Demokraten mĂŒssen in dieser Zeit zusammenstehen." Weit ĂŒber die Landesgrenzen Brandenburgs hinaus erkenne man zudem, dass Woidke "ein exzellenter MinisterprĂ€sident und ein großer Gewinn" fĂŒr sein Bundesland und fĂŒr Ostdeutschland sei, sagte Wiese weiter.

Wie auch in ThĂŒringen und Sachsen gelte es, in Brandenburg "eine stabile, demokratische Regierung" zu bilden. "Das gelingt nur mit einer von MinisterprĂ€sident Dietmar Woidke gefĂŒhrten Landesregierung", hob der SPD-Politiker hervor. In der CDU löste Kretschmers Wahlwerbung fĂŒr Woidke Empörung aus: "Ich finde es unmöglich", sagte der Chef eines westdeutschen CDU-Landesverbands dem "Handelsblatt". Ein anderer sagte: "Friendly fire - armer Jan Redmann." Und in der brandenburgischen CDU erklĂ€rte einer: "Allein die Tatsache, so ein Interview zu fĂŒhren, macht mich sprachlos." Aus der Bundeszentrale der CDU im Konrad-Adenauer-Haus gab es keinen Kommentar.

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