Stau bei Auszahlung von Fluthilfen
Veröffentlicht am: 17.01.2024 um 08:00 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSHĂ€user, Betriebe, StraĂen und BrĂŒcken wurden zerstört oder schwer beschĂ€digt, 185 Menschen starben. Die schleppende Verwendung der Hilfsgelder untergrĂ€bt allerdings Forderungen vor allem aus der SPD, fĂŒr das aktuelle Hochwasser in Norddeutschland einen weiteren milliardenschweren Hilfsfonds aufzulegen. SPD-Haushaltspolitiker fordern, fĂŒr die Regulierung von FlutschĂ€den in Niedersachsen erneut die Schuldenbremse im Grundgesetz auszusetzen. In Rheinland-Pfalz und NRW ist aber fraglich, in welchem Umfang die Förderung noch abgerufen wird. Hilfen ĂŒber drei Milliarden Euro sind bewilligt und werden erst mit den Baufortschritten ausgezahlt. Kaum Gutachter, komplizierte Planungs- und Antragsverfahren sowie der Handwerkermangel bremsten den Abfluss der Fördergelder, sagte Cornelia Weigand, LandrĂ€tin des Kreises Ahrweiler. "Viele AntrĂ€ge werden erst noch gestellt", so Weigand. Ein Wiederaufbau, der neuen Klimaanforderungen gerecht werde, verlangsame die Genehmigungsprozesse mit dem Land, das die Mehrkosten nicht tragen will. Um den Kommunen den Zeitdruck zu nehmen, hat der Bund die Aufbauhilfe um drei Jahre bis 2026 verlĂ€ngert - ohne klare Finanzierung.
