Ăberfall auf Vater in DĂ€nemark: Kinder vermutlich bei Mutter
02.01.2024 - 21:14:17Den beiden Kindern, die nach einem Ăberfall auf ihren Vater in SĂŒddĂ€nemark zeitweilig verschwunden waren, geht es nach Auskunft der Mutter gut. Die Kinder befĂ€nden sich bei ihr, lieĂ Christina Block, die Tochter von Eugen Block, dem GrĂŒnder der Restaurantkette Block House, ĂŒber eine Sprecherin des Unternehmens am Dienstag mitteilen. Unklar war, an welchem Ort sich die Kinder nun genau aufhielten. Die dĂ€nische Polizei ging davon aus, dass der Vorfall in der Neujahrsnacht mit einer Meinungsverschiedenheit zwischen den Eltern der Kinder ĂŒber das Sorgerecht zusammenhĂ€ngt.
«Die Kinder sind wohlauf. Ich bitte um VerstĂ€ndnis, dass ich vor allem aus FĂŒrsorge um das Wohl meiner Kinder zurzeit keinerlei weitere ErklĂ€rungen abgebe», hieĂ es in dem Statement der Sprecherin.
Zuvor war die Hamburger Staatsanwaltschaft bereits davon ausgegangen, dass sich die Kinder in der Obhut der Mutter befinden. «Es bestehen derzeit keine konkreten Anhaltspunkte dafĂŒr, dass eine Gefahr fĂŒr die Kinder besteht», hatte eine Sprecherin der Behörde am Mittag erklĂ€rt.
Was ist in der Neujahrsnacht passiert?
Nach Angaben der dÀnischen Polizei war der Vater in der NÀhe eines Restaurants in der Neujahrsnacht beim Beobachten des Silvesterfeuerwerks mit seinen beiden Kindern in dem Ort GrÄsten (Gravenstein) angegriffen worden. Die beiden Kinder, den Angaben zufolge ein Junge im Alter von 10 und ein MÀdchen von 13 Jahren, seien gezwungen worden, in ein Auto zu steigen. Es werde wegen Körperverletzung und Freiheitsberaubung ermittelt.
Die TĂ€ter seien in zwei Autos mit deutschen Kennzeichen geflohen. Die beiden Fahrzeuge seien in Deutschland von der deutschen Polizei gefunden worden, teilte die dĂ€nische Polizei am Dienstagnachmittag mit. NĂ€here Details nannte sie dazu nicht. GrĂ„sten liegt rund 30 Kilometer nordöstlich von Flensburg. ZunĂ€chst hatte die «Bild»-Zeitung ĂŒber den Vorfall berichtet.
Die Hamburger Polizei erklĂ€rte, der Sachverhalt sei bekannt und Gegenstand laufender Ermittlungen. «Weitergehende AuskĂŒnfte können aufgrund der erst am Anfang stehenden Ermittlungen aktuell nicht erteilt werden», hieĂ es.
Statement des Vaters
Der presserechtliche Vertreter des Vaters, Anwalt Michael Philippi von der Hamburger Kanzlei Unverzagt, sagte der Deutschen Presse-Agentur: «In der aktuellen Situation wird sich unser Mandant aus GrĂŒnden der Sicherheit der Kinder nicht Ă€uĂern.»
Die Block-Gruppe mit rund 2400 BeschĂ€ftigten ist vor allem durch die Steakhauskette Block House und das Hamburger FĂŒnf-Sterne-Hotel Grand ElysĂ©e bekannt.


