ZusammenstĂ¶ĂŸe, Hochrisikospiel

ZusammenstĂ¶ĂŸe bei Hochrisikospiel in Paris

14.11.2024 - 21:48:37

Tausende Polizisten sichern die Partie zwischen Frankreich und Israel ab. Bis zum Anpfiff bleibt es ruhig - trotz Protesten. Im Stadion kommt es aber auf den RĂ€ngen zu Rangeleien.

  • Im Stade de France blieben viele RĂ€nge leer. - Foto: Michel Euler/AP/dpa

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  • Nach den Angriffen auf israelische Fußballfans herrschen in Paris besonders hohe Sicherheitsvorkehrungen. - Foto: Aurelien Morissard/AP

    Aurelien Morissard/AP

  • Einige Hunderte Menschen demonstrierten am Abend gegen das Fußballspiel. - Foto: Christoph Reichwein/dpa

    Christoph Reichwein/dpa

  • In der ersten Halbzeit kommt es zu Rangeleien im Stadion. - Foto: Thibault Camus/AP

    Thibault Camus/AP

Im Stade de France blieben viele RĂ€nge leer. - Foto: Michel Euler/AP/dpaNach den Angriffen auf israelische Fußballfans herrschen in Paris besonders hohe Sicherheitsvorkehrungen. - Foto: Aurelien Morissard/APEinige Hunderte Menschen demonstrierten am Abend gegen das Fußballspiel. - Foto: Christoph Reichwein/dpaIn der ersten Halbzeit kommt es zu Rangeleien im Stadion. - Foto: Thibault Camus/AP

Trotz der großen Sicherheitsvorkehrungen ist es beim Hochrisikospiel zwischen Frankreich und Israel zu Ausschreitungen im Stade de France von Paris gekommen. Rund 50 Personen waren laut Medienberichten an den Auseinandersetzungen in der Nordkurve wĂ€hrend der ersten Halbzeit des Nations-League-Spiels beteiligt. Die SicherheitskrĂ€fte und Polizisten griffen schnell ein und trennten die beiden Gruppen. Der Vorfall dauerte gut zwei Minuten.

Bis zum Anpfiff war es in Paris noch ruhig geblieben. Ein massives Polizeiaufgebot sicherte das Stadion bereits seit dem Nachmittag weitlÀufig ab.

Laut Pariser Polizeichef Laurent Nuñez gilt die Partie als Hochrisikospiel. 4.000 Polizisten sind fĂŒr die Begegnung im Einsatz. Sie arbeiten im Stadion, drumherum und auch im Nahverkehr. ZusĂ€tzlich sind 1.600 SicherheitskrĂ€fte in der SpielstĂ€tte eingesetzt.

Viele PlĂ€tze im Stadion blieben leer, schĂ€tzungsweise rund 20.000 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten das Spiel. Darunter waren auch einige israelische AnhĂ€nger trotz einer Warnung von Israels Nationalem Sicherheitsrat. Auch Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron sowie die Ex-PrĂ€sidenten Nicolas Sarkozy und François Hollande verfolgten das Spiel auf der TribĂŒne.

Kleine Demonstration in StadionnÀhe

Wenige Kilometer vom Stadion entfernt demonstrierten am frĂŒhen Abend Hunderte unter dem Motto «Man spielt nicht mit dem Genozid» gegen das Fußballspiel. Einem dpa-Reporter zufolge war die Lage vor Ort ruhig.

Angesichts der gezielten Angriffe auf israelische Fußballfans vergangenen Donnerstag in Amsterdam gibt es Sorgen um die Sicherheit. Israels Nationaler Sicherheitsrat rief die BĂŒrger generell zur Vorsicht bei Veranstaltungen im Ausland auf. Sie sollten Sport- und Kulturveranstaltungen außerhalb Israels meiden, an denen israelische Teams oder KĂŒnstler teilnehmen, wie die Zeitung «Haaretz» unter Berufung auf den Sicherheitsrat berichtete.

@ dpa.de