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Söder: Riesen-Windpark im Landkreis Altötting muss kommen

26.02.2024 - 14:05:04

Trotz der großen Ablehnung vor Ort setzt Bayerns MinisterprĂ€sident Markus Söder weiterhin fest auf den Bau des geplanten Riesen-Windparks in Altötting.

"Ob er jetzt mit 41 oder 39 WindrĂ€dern kommt, darĂŒber kann man diskutieren, aber er muss kommen", sagte der CSU-Chef am Montag nach einer Sitzung des Parteivorstands in MĂŒnchen.

Mit Blick auf die laufenden GesprÀche von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie WÀhler) betonte Söder, er wolle nicht vorab eingreifen. "Es ist nur wichtig, dass am Ende der Windpark kommt und er muss die substanzielle Entwicklung haben."

Alle beteiligten Institutionen im Freistaat, einschließlich der Bayerischen Staatsforsten, seien nun gefordert, die Umsetzung gelĂ€ndegĂ€ngig zu machen und keine zusĂ€tzlichen HĂŒrden durch BeschlĂŒsse aufzubauen, die gefĂ€hrlich sind, so Söder. Generell sei er aber weiterhin sehr optimistisch, auch wenn klar sei, dass die Umsetzung "ein bisschen Zeit brauchen" werde. "Aber der Wirtschaftsminister ist da jetzt unterwegs, endlich, und kĂŒmmert sich darum." Er gehe davon aus, dass am Ende ein gutes Ergebnis geliefert werde.

Den PlĂ€nen zufolge sollte rund um Altötting ein Windpark mit 40 Anlagen entstehen. Die WindrĂ€der sollten so viel Strom erzeugen, dass rechnerisch 150 000 Haushalte versorgt werden können. Die WindrĂ€der sollen aber vor allem dazu beitragen, den Strombedarf der in der Gegend ansĂ€ssigen Chemieindustrie zu decken. Den PlĂ€nen zufolge hĂ€tte der Windpark das Potenzial, rund zehn Prozent des Bedarfs abzudecken. Bei einer BĂŒrgerbefragung im oberbayerischen Mehring (Landkreis Altötting) hatte sich jedoch die Mehrheit der BĂŒrger gegen den Windpark - zumindest auf ihrem Gebiet - ausgesprochen. Die Initiative "Gegenwind Altötting", die das Mehringer BĂŒrgerbegehren initiiert hatte, plant in Nachbarorten weitere BĂŒrgerbegehren.

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