Dobrindt: 12.000 ZurĂŒckweisungen an den Grenzen seit Mai
31.08.2025 - 23:21:56Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sieht spĂŒrbare Effekte der verstĂ€rkten ZurĂŒckweisungen an den deutschen Grenzen seit dem Antritt der neuen Bundesregierung. «Seit 8. Mai sind es 12.000 illegale Einreisen, die wir zurĂŒckgewiesen haben», sagte der CSU-Politiker in der ARD-Sendung «Caren Miosga». Darunter seien etwa 660 Menschen, die Asyl begehrt hatten. Es habe sich schnell herumgesprochen, dass dies keinen Unterschied an der Grenze mehr mache, auch deswegen sei die Zahl der «Asyl-Nennungen» gering.
Keine Zahl fĂŒr Migrations-Grenze
Auf eine Zahl fĂŒr eine Obergrenze der Migration wollte sich Dobrindt nicht festlegen. Es gebe eine Integrationsgrenze und Belastungsgrenzen, bei denen man darauf achten mĂŒsse, dass man sie nicht erreiche. Dabei habe man eine Problemlage, die sich ĂŒber zehn Jahre aufgestaut habe. «Und alles, was wir neu schaffen, kommt da obendrauf.» Daher gehe es um eine Korrektur der Situation und darum, die «Ăberforderung Deutschlands» zu beenden. «Und das wĂŒrde ich ungern in einer Zahl fassen.»
Deutschland hatte im Mai kurz nach Amtsantritt der schwarz-roten Bundesregierung durch eine Anordnung von Dobrindt die zuvor sporadischen Kontrollen an deutschen AuĂengrenzen verstĂ€rkt. Gleichzeitig ordnete er an, kĂŒnftig sollten auch Asylsuchende an der Grenze zurĂŒckgewiesen werden können. Dieses Vorgehen ist rechtlich umstritten.


