CDU, Deutschland

Merz erwartet Treffen mit Trump am Mittwoch

19.01.2026 - 14:32:30

Trump fordert die Arktisinsel Grönland, Merz kontert auch mit Zahlen: Die USA hÀtten ja selbst nur noch weniger als 200 Soldaten auf der Insel.

Im Streit um Grönland will Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Mittwoch auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos direkt mit US-PrĂ€sident Donald Trump sprechen. «Ich will es nicht, aber wenn es nötig ist, dann werden wir natĂŒrlich auch unsere europĂ€ischen Interessen, auch unsere deutschen nationalen Interessen schĂŒtzen», sagte Merz. Es werde sicherlich eine Gelegenheit fĂŒr ein Treffen geben.

Merz machte deutlich, dass er die Sorge um militĂ€rische Sicherheit Grönlands in der lĂ€ngeren Perspektive ernst nehme. Der Kanzler wies darauf aber auch hin, dass die USA einmal selbst ĂŒber 30.000 Soldaten auf Grönland hatten. 

«Es sind zurzeit unter 200. Also offensichtlich ist die Bedrohungsanalyse auch der Vereinigten Staaten selbst nicht so dramatisch, wie sie im Augenblick vorgetragen wird. Was nicht heißt, dass sie nicht wieder grĂ¶ĂŸer werden könnte», sagte der Kanzler. Trump will, dass sich die USA die Arktisinsel von DĂ€nemark ĂŒbernehmen und verweist auf Sicherheitsinteressen.

@ dpa.de