Union kritisiert VorschlÀge zur Reform von Paragraf 218
Veröffentlicht am: 16.04.2024 um 00:00 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS
"Anstatt unseren Kompromiss infrage zu stellen, sehe ich in ihm eine Lösung, polarisierte gesellschaftliche Konflikte ums Abtreibungsrecht wie in Polen oder den USA zu befrieden", sagte die CDU-Politikerin dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagsausgaben).
Sie beklagte: "Die weitergehenden VorschlÀge der Kommission stehen in offenem Widerspruch zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes. Den gesetzgeberischen Spielraum, den die Kommission behauptet, sehe ich nicht."
Der geltende Kompromiss werde gesamtgesellschaftlich breit akzeptiert. Die verfassungsrechtlichen Vorgaben seien gut austariert: "Die Schwangere in der Konfliktsituation entscheidet eigenverantwortlich. Nach der Pflichtberatung, die fĂŒr das Schutzkonzept fĂŒr das Kind unverzichtbar ist, und drei Tagen Wartezeit bleibt sie straffrei." Das Lebensrecht des Kindes komme zumindest zur Sprache, sagte die Christdemokratin. Die Empfehlungen der Kommission zur PrĂ€vention ungewollter Schwangerschaften begrĂŒĂte Winkelmeier-Becker: "Ich unterstĂŒtze ausdrĂŒcklich den Vorschlag der Kommission, mehr Gewicht auf PrĂ€vention von ungewollten Schwangerschaften zu legen und insbesondere VerhĂŒtungsmittel kostenfrei anzubieten."
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