EU-UnterhÀndler einigen sich auf Reform des gemeinsamen Strommarkts
14.12.2023 - 06:22:33
Ziel sei es, die AbhĂ€ngigkeit der Strompreise von den schwankenden Preisen fĂŒr fossile Brennstoffe zu verringern, die Verbraucher vor Preisspitzen zu schĂŒtzen, den Einsatz erneuerbarer Energien zu beschleunigen und den Verbraucherschutz zu verbessern, hieĂ es am frĂŒhen Morgen in einer Mitteilung. Die Einigung sieht demnach unter anderem vor, dass den Mitgliedstaaten die Möglichkeit gegeben werden soll, ausschlieĂlich den Kauf von Strom aus neuen erneuerbaren Energiequellen zu unterstĂŒtzen, sofern die Bedingungen dies zulassen und im Einklang mit den DekarbonisierungsplĂ€nen der Mitgliedstaaten stehen.
Ein zentrales Element sind zudem neue DifferenzvertrĂ€ge (CfDs), mit denen Stromerzeugern bei Investitionen ein Mindestpreis fĂŒr Strom garantiert wird. Gelten sollen diese fĂŒr Investitionen in neue Stromerzeugungsanlagen, die auf Windenergie, Solarenergie, geothermischer Energie, Wasserkraft ohne Stausee und Kernenergie basieren. Vor allem ĂŒber Subventionen fĂŒr bestehende Atomkraftwerke war in den Verhandlungen heftig gestritten worden. Die vorlĂ€ufige Einigung muss noch vom EU-Parlament und den Mitgliedstaaten förmlich angenommen werden.


