Einigung, EU-GebÀuderichtlinie

Einigung auf EU-GebÀuderichtlinie - Bauwirtschaft erleichtert

08.12.2023 - 14:00:12

UnterhÀndler des Europaparlaments und der EU-Staaten haben sich auf eine neue GebÀuderichtlinie zum Klimaschutz geeinigt.

Damit soll der Energieverbrauch von WohngebĂ€uden deutlich gesenkt werden. Einen Sanierungszwang fĂŒr private Immobilien soll es aber nicht geben.

Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) begrĂŒĂŸte die Einigung auf eine EU-GebĂ€uderichtlinie: "Der Kompromiss ist deutlich besser als die ursprĂŒnglichen KommissionsplĂ€ne", sagte HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Felix Pakleppa dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Wir begrĂŒĂŸen, dass Mitgliedstaaten und HauseigentĂŒmer mehr FlexibilitĂ€t bei der energetischen Sanierung bekommen und es grĂ¶ĂŸeren Spielraum gibt, die Energieziele umzusetzen." Auch werde jetzt besser anerkannt, was Hausbesitzer und Baugewerbe schon alles erreicht hĂ€tten. "Es ist ein großer Vorteil, dass nicht mehr zwingend jedes einzelne GebĂ€ude saniert werden muss, sondern nun ein grĂ¶ĂŸerer Werkzeugkasten zur VerfĂŒgung steht, beispielsweise durch die Einbeziehung ganzer Quartiere", kommentierte Pakleppa die am Donnerstag erzielte Einigung von Mitgliedsstaaten, Parlament und Kommission. "Die Klimaziele bleiben jedoch Ă€ußerst ambitioniert", sagte er. "Der nationale Spielraum, um die Ziele zu erreichen, ist deutlich grĂ¶ĂŸer geworden". Die Bundesregierung mĂŒsse diese Chance aber auch ergreifen. "Ein nationaler GebĂ€uderenovierungsplan mit einer Dekarbonisierungsstrategie muss geeignete Lösungen fĂŒr die Finanzierung und fĂŒr die Ausbildung und Anwerbung von dringend benötigten FachkrĂ€ften bieten", forderte der ZDB-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer. "Nur mit ihnen sind die Ziele auch zu erreichen."

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