Trump blockt Frage zu Sorge vor US-Einsatz gegen Iran ab
18.06.2025 - 21:48:13Als eine CNN-Reporterin ihn auf den Graben innerhalb seiner AnhĂ€ngerschaft ansprach, sagte er ĂŒber den Sender: "Fake News, zum GlĂŒck schaut das niemand."
Eine inhaltliche Frage lieà er nicht zu, sondern unterbrach die Reporterin und erklÀrte genervt, seine AnhÀnger seien ihm heute noch stÀrker verbunden als zum Zeitpunkt seines Wahlsiegs im November.
SpĂ€ter wurde Trump von einem anderen Reporter im WeiĂen Haus erneut auf das Thema angesprochen. Der PrĂ€sident erklĂ€rte, auch er wolle nicht in einem Konflikt in Nahost involviert sein - das habe er stets klargemacht. Zugleich betonte er jedoch, dass der Iran keine Atombombe haben dĂŒrfe.
Innenpolitisches Konfliktpotenzial fĂŒr Trump
Trump steht in seiner republikanischen Partei wegen der Lage in Nahost zwischen einem traditionellen, interventionsfreudigen Lager, zu dem etwa Senatoren wie Lindsey Graham und Ted Cruz zĂ€hlen, und einem isolationistischen FlĂŒgel, der auĂenpolitische ZurĂŒckhaltung fordert.
Sollte er sich dazu entscheiden, Israel aktiv im Krieg gegen den Iran zu unterstĂŒtzen, birgt das fĂŒr Trump innenpolitisches Konfliktpotenzial. Viele Amerikanerinnen und Amerikaner sind kriegsmĂŒde. Nicht wenige haben den Republikaner gerade deshalb gewĂ€hlt, weil er im Wahlkampf versprochen hatte, sich aus Konflikten herauszuhalten, um sich stĂ€rker um die Probleme im eigenen Land zu kĂŒmmern.
In den vergangenen Tagen positionierten sich einige prominente Stimmen aus dem rechten Lager klar gegen ein militÀrisches Eingreifen der USA im Iran.

