Trump will umstrittenes Pipeline-Projekt Keystone XL wiederbeleben
25.02.2025 - 06:16:23 | dpa.deBiden habe die Betreiber der Pipeline "sehr schlecht behandelt", teilte Trump ĂŒber sein Social-Media-Sprachrohr Truth Social mit. "Aber die Trump-Administration ist ganz anders - einfache Genehmigungen, fast sofortiger Start! (...) Wir wollen, dass die Keystone-XL-Pipeline gebaut wird!" Falls nötig, könne das auch ein anderer Betreiber ĂŒbernehmen, schrieb der Republikaner.
Bei dem eigentlich schon vor Jahren ad acta gelegten Projekt ging es um die 1.900 Kilometer lange Erweiterung der 2010 in Betrieb genommenen Keystone Pipeline, die von der kanadischen Ăl-Hochburg Calgary in die USA fĂŒhrt. Durch die Röhre sollte aus Teersand gewonnenes Ăl bis zur KĂŒste am Golf von Mexiko gepumpt werden.
Doch UmweltschĂŒtzer, die auf die Gefahr klimaschĂ€dlicher Treibhausgase und befĂŒrchteter Lecks verwiesen, hatten mit ihrem jahrelangen Protest gegen die Ălindustrie Erfolg: Obwohl ein Teil der Pipeline im SĂŒden bereits existiert, bliesen die Betreiber und die Regierung der kanadischen Provinz Alberta das XL-Projekt im Juni 2021 ab. Damit endete ein langer und zĂ€her Konflikt, der auch Gerichte und Politiker in den USA und Kanada intensiv beschĂ€ftigte.
Die Entscheidung des Unternehmens und der kanadischen Provinz kam damals wenig ĂŒberraschend. US-PrĂ€sident Joe Biden hatte die von seinem damaligen VorgĂ€nger Trump erteilte Erlaubnis fĂŒr den Bau nach Amtsantritt wieder zurĂŒckgenommen. Damit folgte er der Linie von Ex-PrĂ€sident Barack Obama, der das Projekt - noch bevor Trump 2017 erstmals ins Amt kam - bereits wegen Umweltbedenken untersagt hatte.
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