VielfÀltige VerschÀrfungen der Lockdown-Regeln in der Diskussion
21.01.2021 - 23:47:30
Michael Kretschmer (CDU), der sĂ€chsische MinisterprĂ€sident, erklĂ€rte am Donnerstagabend in der ZDF-Talkshow âMaybrit Illnerâ, es mĂŒsse auch darĂŒber gesprochen werden, KindergĂ€rten komplett herunterzufahren, Schulen zu schlieĂen und ein wirkliches Verbot fĂŒr solche Personen durchzusetzen, Pflegeheime zu betreten, die keinen negativen Schnelltest vorweisen könnten. Des Weiteren mĂŒsse man sich auch darĂŒber unterhalten, wie man die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personennahverkehr (ĂPNV) verringern könne, sagte Kretschmer weiter.
In dieser Hinsicht hatte sich Bayern vor Kurzem an die Spitze der BundeslĂ€nder gesetzt und bereits eine ab dem 18. Januar geltende Verpflichtung erlassen, in Bussen und Bahnen, aber auch in EinzelhandelsgeschĂ€ften FFP-2-Masken zu tragen. Wie es in verschiedenen Medienberichten heiĂt, soll Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine vollstĂ€ndige SchlieĂung des ĂPNV intern aber schon ausgeschlossen haben. Allerdings sollen "echte" Ausgangssperren, wie es sie zum Beispiel in Frankreich bereits gibt, nach wie vor als Möglichkeit offengehalten werden. Lothar Wieler, der Leiter des Robert-Koch-Instituts, hatte am Tag zuvor eine Ausweitung der Heimarbeit angeregt. In den "Tagesthemen" der ARD hatte er festgestellt, sicherlich könne in noch weiteren Unternehmen "mehr Homeoffice gemacht werden". Derweil berichtete das Wirtschaftsmagazin "Business Insider" am Freitagmorgen unter Berufung auf regierungsinterne Quellen, das Kanzleramt plane, fĂŒr einen noch unbestimmten Zeitraum nur noch Treffen mit einer festen Person auĂerhalb des jeweils eigenen Haushalts zu gestatten. Momentan gilt hier noch die sogenannte "Ein-Freund-Regel", nach der man sich sowohl privat als auch öffentlich zwar nur mit jeweils einer Person treffen darf, dies aber mit Freunden unterschiedlicher Haushalte.
In den BundeslĂ€ndern soll sich aber dem Vernehmen nach noch Widerstand gegen diesen Vorschlag regen. Malu Dreyer (SPD), die MinisterprĂ€sidentin von Rheinland-Pfalz, zeigte sich hinsichtlich der detaillierten VorschlĂ€ge zu weiteren VerschĂ€rfungen der MaĂnahmen zurĂŒckhaltend. "Die Stichworte sind genannt", machte sie am Freitag im "Morgenmagazin" des ZDF klar. Am Dienstag werde das Treffen mit der Bundeskanzlerin "hoffentlich" stattfinden, und dann mĂŒsse ĂŒber die Situation gesprochen werden.
UrsprĂŒnglich hatte Merkel sich erst am 25. Januar erneut mit den MinisterprĂ€sidenten der sechzehn LĂ€nder treffen wollen. Nach ihrer EinschĂ€tzung ist in den letzten Tagen eine VerschĂ€rfung der Lage in Deutschland eingetreten. Nach den Daten des Roland-Koch-Institutes hat die Zahl der aktiv mit dem Corona-Virus infizierten Patienten aber seit dem Hoch um Weihnachten tatsĂ€chlich um 17 Prozent abgenommen. Die Anzahl der Covid-19-Patienten, die auf Intensivstationen behandelt werden, ist zum ersten Mal seit dem Sommer des letzten Jahres bis zum Freitag zwölf Tage lang kontinuierlich zurĂŒckgegangen, und die Zahl der tĂ€glichen hinzukommenden neuen Infektionen mit dem Virus liegt wieder auf dem Niveau von Anfang Dezember. Die hohen Fallzahlen rund um die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage sind demnach ĂŒberstanden. Allerdings liegt die Zahl der tĂ€glichen Corona-TodesfĂ€lle auf einem bedrohlich hohen und bis dahin nicht gekannten Niveau. In jeder Woche werden aktuell mehr als 6.000 Tote gezĂ€hlt, die sich mit dem Corona-Virus infiziert hatten. Auch das Statistische Bundesamt in Wiesbaden stellte zuletzt eine Ăbersterblichkeit fest, die sich ungefĂ€hr auf der Höhe der Corona-Toten bewegte. Die geschĂ€tzte Sterberate, die noch im Sommer deutlich weniger als ein Prozent betragen hatte, stieg den Statistikern zufolge zuletzt auf fast fĂŒnf Prozent an.
In dieser Hinsicht hatte sich Bayern vor Kurzem an die Spitze der BundeslĂ€nder gesetzt und bereits eine ab dem 18. Januar geltende Verpflichtung erlassen, in Bussen und Bahnen, aber auch in EinzelhandelsgeschĂ€ften FFP-2-Masken zu tragen. Wie es in verschiedenen Medienberichten heiĂt, soll Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine vollstĂ€ndige SchlieĂung des ĂPNV intern aber schon ausgeschlossen haben. Allerdings sollen "echte" Ausgangssperren, wie es sie zum Beispiel in Frankreich bereits gibt, nach wie vor als Möglichkeit offengehalten werden. Lothar Wieler, der Leiter des Robert-Koch-Instituts, hatte am Tag zuvor eine Ausweitung der Heimarbeit angeregt. In den "Tagesthemen" der ARD hatte er festgestellt, sicherlich könne in noch weiteren Unternehmen "mehr Homeoffice gemacht werden". Derweil berichtete das Wirtschaftsmagazin "Business Insider" am Freitagmorgen unter Berufung auf regierungsinterne Quellen, das Kanzleramt plane, fĂŒr einen noch unbestimmten Zeitraum nur noch Treffen mit einer festen Person auĂerhalb des jeweils eigenen Haushalts zu gestatten. Momentan gilt hier noch die sogenannte "Ein-Freund-Regel", nach der man sich sowohl privat als auch öffentlich zwar nur mit jeweils einer Person treffen darf, dies aber mit Freunden unterschiedlicher Haushalte.
In den BundeslĂ€ndern soll sich aber dem Vernehmen nach noch Widerstand gegen diesen Vorschlag regen. Malu Dreyer (SPD), die MinisterprĂ€sidentin von Rheinland-Pfalz, zeigte sich hinsichtlich der detaillierten VorschlĂ€ge zu weiteren VerschĂ€rfungen der MaĂnahmen zurĂŒckhaltend. "Die Stichworte sind genannt", machte sie am Freitag im "Morgenmagazin" des ZDF klar. Am Dienstag werde das Treffen mit der Bundeskanzlerin "hoffentlich" stattfinden, und dann mĂŒsse ĂŒber die Situation gesprochen werden.
UrsprĂŒnglich hatte Merkel sich erst am 25. Januar erneut mit den MinisterprĂ€sidenten der sechzehn LĂ€nder treffen wollen. Nach ihrer EinschĂ€tzung ist in den letzten Tagen eine VerschĂ€rfung der Lage in Deutschland eingetreten. Nach den Daten des Roland-Koch-Institutes hat die Zahl der aktiv mit dem Corona-Virus infizierten Patienten aber seit dem Hoch um Weihnachten tatsĂ€chlich um 17 Prozent abgenommen. Die Anzahl der Covid-19-Patienten, die auf Intensivstationen behandelt werden, ist zum ersten Mal seit dem Sommer des letzten Jahres bis zum Freitag zwölf Tage lang kontinuierlich zurĂŒckgegangen, und die Zahl der tĂ€glichen hinzukommenden neuen Infektionen mit dem Virus liegt wieder auf dem Niveau von Anfang Dezember. Die hohen Fallzahlen rund um die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage sind demnach ĂŒberstanden. Allerdings liegt die Zahl der tĂ€glichen Corona-TodesfĂ€lle auf einem bedrohlich hohen und bis dahin nicht gekannten Niveau. In jeder Woche werden aktuell mehr als 6.000 Tote gezĂ€hlt, die sich mit dem Corona-Virus infiziert hatten. Auch das Statistische Bundesamt in Wiesbaden stellte zuletzt eine Ăbersterblichkeit fest, die sich ungefĂ€hr auf der Höhe der Corona-Toten bewegte. Die geschĂ€tzte Sterberate, die noch im Sommer deutlich weniger als ein Prozent betragen hatte, stieg den Statistikern zufolge zuletzt auf fast fĂŒnf Prozent an.
Redaktion ad-hoc-news.de, A-1010413


