Ebene, TierquÀlerei

Von höchster Ebene gebilligte TierquÀlerei: Pelzfarmen und Tiertransporte bleiben weiterhin erlaubt - PETA kritisiert EU-Kommission scharf

07.12.2023 - 11:27:18 | presseportal.de

BrĂŒssel / Stuttgart - Politik gegen den WĂ€hlerwillen:Die EuropĂ€ische Kommission gab heute bekannt, die Zucht, Haltung und Tötung von Tieren fĂŒr Pelzprodukte sowie quĂ€lende Langstreckentiertransporte vorerst weiterhin zu erlauben. Die Kommission will zunĂ€chst das Ergebnis einer bei der EuropĂ€ischen Behörde fĂŒr Lebensmittelsicherheit (EFSA) in Auftrag gegebenen Studie abwarten, bevor sie eine endgĂŒltige Entscheidung trifft. Damit stellt sich die Kommission gegen den Wunsch eines Großteils der EU-BĂŒrgerinnen und -BĂŒrger. Diese hatten unter anderem im Rahmen einer europĂ€ischen BĂŒrgerinitiative mit deutlicher Mehrheit fĂŒr ein EU-Verbot der Pelztierzucht gestimmt. Julia Zhorzel, Fachreferentin fĂŒr Bekleidung und Textil bei PETA Deutschland, kommentiert:

Von höchster Ebene gebilligte TierquÀlerei: Pelzfarmen und Tiertransporte bleiben weiterhin erlaubt - PETA kritisiert EU-Kommission scharf - Foto: presseportal.de
Von höchster Ebene gebilligte TierquÀlerei: Pelzfarmen und Tiertransporte bleiben weiterhin erlaubt - PETA kritisiert EU-Kommission scharf - Foto: presseportal.de

"Mit den heutigen Entscheidungen, grausame Pelzfarmen und Langstreckentiertransporte weiterhin zu erlauben, tritt die EU-Kommission nicht nur den WĂ€hlerwillen, sondern vor allem den Schutz von Tieren mit FĂŒĂŸen. Die von der Kommission in Auftrag gegebene Studie ist eine absolute Zeitverschwendung. Dass Pelzfarmen extremes Tierleid verursachen, ist lĂ€ngst erwiesen: Millionen sogenannter Pelztiere in Europe sind gezwungen, ihr gesamtes Leben auf schmalen GitterstĂ€ben unter unhygienischsten Bedingungen zu verbringen, bevor man ihnen die Haut vom Körper zieht. Und auch fĂŒr die ĂŒber eine Milliarde Tiere, die jedes Jahr quer durch die EU sowie in DrittlĂ€nder gekarrt werden, bessert sich nichts: Pseudomaßnahmen wie geringfĂŒgig mehr Platz, nur vermeintlich kĂŒrzere Transportzeiten oder Temperaturvorgaben Ă€ndern nichts an den systemischen MissstĂ€nden, die fĂŒr die Tiere auch weiterhin Höllenqualen bedeuten werden: Angst, Schmerzen, Verletzungen, Frustration und Erschöpfung. Dabei fordert eine Mehrheit aller EU-BĂŒrgerinnen und BĂŒrger deutliche Fortschritte in Sachen Tierschutz. Mit der heutigen Entscheidung schwĂ€cht die Kommission nicht nur das Vertrauen in die Demokratie, sondern zementiert die Ausbeutung von Tieren sowie die tierproduktbedingte Zerstörung unserer Lebensgrundlagen auf weitere unbestimmte Zeit - obwohl wir diese angesichts der fortschreitenden BiodiversitĂ€ts- und Klimakatastrophe schlichtweg nicht mehr haben. Wir erwarten von der Kommission keine Verzögerungstaktiken oder Scheinmaßnahmen, sondern ein umfassendes EU-weites Handels- und Importverbot fĂŒr Pelzprodukte und ein Veto gegen qualvolle Langstreckentiertransporte."

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekĂŒrzter Form verwendet werden kann.

Weitere Informationen:

PETA.de/Themen/Pelz

Pressekontakt:

Sophie Burke, +49 711 860591-528, SophieB@peta.de

Original-Content von: PETA Deutschland e.V. ĂŒbermittelt durch news aktuell

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