Kane, Bayern

Kane eiskalt: Bayern gehen gestĂ€rkt in große PrĂŒfungswoche

07.02.2025 - 22:27:10 | dpa.de

Vor den wichtigen AuswÀrtsaufgaben in Glasgow und Leverkusen ist der FC Bayern nicht in Galaform. Gegen ersatzgeschwÀchte Bremer reicht es aber zum Heimerfolg - dank «Mister 100 Prozent».

Offensiv fand Werder kaum statt, hier mal ein Kopfballversuch von Jens Stage. - Foto: Sven Hoppe/dpa
Offensiv fand Werder kaum statt, hier mal ein Kopfballversuch von Jens Stage. - Foto: Sven Hoppe/dpa

Matchwinner Harry Kane und seine Bayern-Kollegen jubelten nach dem Pflichtsieg gegen Werder Bremen nicht groß. Die wichtigen Aufgaben stehen fĂŒr das MĂŒnchner Starensemble erst in der kommenden Woche an. Gegen personell arg gebeutelte Bremer gewannen die MĂŒnchner ohne Glanz mit 3:0 (0:0) und bauten den Vorsprung auf Bayer Leverkusen zum Auftakt des 21. Spieltags auf neun Punkte aus.

Leverkusen muss an diesem Samstag in Wolfsburg ran. Eine Woche spÀter kommt es dann in der BayArena zum Topduell zwischen den beiden besten deutschen Mannschaften. 

Erfolgsgarant war einmal mehr TorjÀger Kane. Nach einem langen Ball von Joshua Kimmich nahm der EnglÀnder den Ball im Strafraum mit der Brust an. Werders Verteidiger Anthony Jung prallte der Ball im Zweikampf auf den ausgestreckten rechten Arm. Der Videobeweis bestÀtigte den Elfmeterpfiff.

Super Kane-Quote: 14 Elfer, 14 Treffer

Kane blieb auch bei seinem 13. Bundesliga-Elfmeter ganz cool, schoss flach ins linke Eck. In der Nachspielzeit durfte Kane sogar nochmal vom Punkt ran und verwandelte erneut sicher. Leroy SanĂ© hatte mit seiner ersten Aktion zwischenzeitlich auf 2:0 erhöht. Der Nationalspieler musste in der 82. Minute nach Vorarbeit des ebenfalls eingewechselten Konrad Laimer nur noch den Fuß hinhalten.

«Es war ein weiteres schönes Spiel. Du brauchst Momente, die so ein Spiel öffnen. Und die musst du dann nutzen», sagte Matchwinner Kane nach der Partie bei DAZN.

Am Mittwoch mĂŒssen die MĂŒnchner zunĂ€chst zum Playoff-Hinspiel in der Champions League beim schottischen Meister Celtic Glasgow antreten, drei Tage spĂ€ter folgt das Liga-Topspiel beim deutschen Meister in Leverkusen. Vor Energie und Leichtigkeit strotzt das Ensemble von Trainer Vincent Kompany vor den richtungweisenden Aufgaben aber nicht. 

Der Sieg war hochverdient - und trotzdem mĂŒhselig. Das 20. Saisontor von Kane war entscheidend. Der Matchwinner traf außerdem noch einmal die Latte (46.) und schoss zudem einmal aus sehr guter Position am Tor vorbei (58.). 

Die Ampel fĂŒr die Bayern-Offensive schien eigentlich auf GrĂŒn gestellt. Denn Werder musste massiv geschwĂ€cht vor den 75.000 Zuschauern in der Allianz Arena antreten. Chefcoach Ole Werner durfte nach seiner Roten Karte beim Heimsieg gegen Mainz nicht auf der Bank sitzen. Dazu fehlten die ebenfalls gesperrten StammkrĂ€fte Niklas Stark und Marco Friedl in der Abwehrreihe, auch Mittelfeldspieler Romano Schmid musste mit muskulĂ€ren Problemen passen. 

Und was geschah? Werners Assistent Patrick Kohlmann erlebte als Aushilfschef, dass seine umformierte Abwehr um KapitĂ€n Milos Veljkovic stabil stand. Und zwar gegen eine MĂŒnchner Elf, der wenig bis gar nichts einfiel. 

Belagerung ohne Effekte

Der Rekordmeister belagerte zwar die Bremer HĂ€lfte, aber der Belagerungszustand blieb ohne zĂŒndende Effekte. Viel Ballgeschiebe, wenig Esprit war zu sehen. Jamal Musiala blieb oft unsichtbar. 

Drei gute AbschlĂŒsse verbuchte das Team von Trainer Vincent Kompany vor der Pause. Musiala scheiterte an Werder-Torwart Michael Zetterer (17.). Ein Schuss von Michael Olise wurde zur Ecke gelenkt (38.). Und ein Kopfball von Kane in der Nachspielzeit flog am Tor vorbei. Werders Gegenangriffe blieben ungefĂ€hrlich. Dazu musste Jens Stage verletzt vom Platz (44.). 

Kompany gab Musiala vor dem Anpfiff der zweiten HÀlfte noch Anweisungen. Und nur wenige Sekunden spÀter war es der 21-JÀhrige, der Kane nach einem Dribbling ins Spiel brachte. Der EnglÀnder schoss wuchtig an die Latte. 

Bei Werder humpelte in Angreifer Justin Njinmah der nĂ€chste Profi verletzt vom Rasen (51.). FĂŒr ihn kam der von RB Leipzig ausgeliehene AndrĂ© Silva zu seinem DebĂŒt im Bremer Dress. Es war aber nicht Bremens Nummer 9 die das Spiel entschied, sondern Bayerns Neuner. FĂŒr Kane waren es Saisontore 20 und 21.

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