Taskforce-Leiter will gezieltere Maßnahmen gegen Energiekrise
Veröffentlicht am: 24.04.2026 um 00:00 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de
"Auf Dauer braucht es gezieltere Maßnahmen. Denn nicht jede Folge globaler Krisen lässt sich mit Steuergeld ausgleichen. Unterstützung sollte nur dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht wird."
Scharfe Kritik kam von der Opposition. "Die Maßnahmen der Bundesregierung kommen zu spät und bleiben unzureichend: Merz und seine Leute versagen auf ganzer Linie", sagte Linken-Chefin Ines Schwerdtner der Zeitung. "Was es jetzt braucht, sind wirksame, unmittelbar spürbare Entlastungen. Dazu gehört ein sofort ausgezahltes Energiekrisengeld in Höhe von 150 Euro ebenso wie die Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets. Zudem muss die Stromsteuer umgehend auf das europarechtlich zulässige Minimum gesenkt werden."
Die Koalition will die Energiesteuer auf Benzin und Diesel für zwei Monate um 17 Cent pro Liter senken. Bundestag und Bundesrat sollen darüber am Freitag entscheiden.
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