BVB auf dem Weg zum Happy End: 4:0 gegen Wolfsburg
03.05.2025 - 20:23:23 | dpa.deDie in weiten Teilen fĂŒrchterliche Saison von Borussia Dortmund steht doch noch vor einem Happy End. Mit dem 4:0 (1:0) gegen den VfL Wolfsburg gelangen dem Team von Trainer Niko Kovac zum ersten Mal in dieser Spielzeit drei Siege in Serie. Der BVB sprang damit vorerst auf Platz vier und lieĂ die Fans beseelt vom Europapokal singen - etwas, das noch vor wenigen Wochen undenkbar schien.Â
Selbst wenn der BVB bei einem Freiburger Sieg am Sonntag gegen Leverkusen im schlechtesten Fall nach dem 32. Spieltag noch auf Rang fĂŒnf zurĂŒckfĂ€llt - so gut standen die Westfalen zuletzt am zwölften Spieltag in der Tabelle da. TorjĂ€ger Serhou Guirassy (3. Minute/59.) und der eingewechselte Karim Adeyemi (69./73.) sorgten jeweils mit einem Doppelpack fĂŒr das sechste Spiel in Serie ohne Niederlage in der Bundesliga.Â
Wolfsburg setzt den Negativlauf fort
Wolfsburg hingegen blieb auch im achten Spiel am StĂŒck sieglos. Der letzte Erfolg fĂŒr die Niedersachsen liegt nun bereits mehr als zwei Monate zurĂŒck. Angesichts von nur zwei Punkten in diesem Zeitraum kann das Team des kritisierten Trainers Ralph HasenhĂŒttl froh sein, dass es nicht mehr absteigen kann. Zuletzt hatte der VfL unter dem jetzigen BVB-Trainer Kovac eine derart lange Negativserie.Â
Das Spiel relativierte die nackten Zahlen indes. Dortmund spielte lange Zeit nicht wie ein Champions-League-Teilnehmer und Wolfsburg nicht wie ein völlig verunsichertes, erfolgloses Team. Erst in der Schlussphase brachen die GĂ€ste ein.Â
Dem uninspirierten BVB half ein schnelles Tor. Allerdings war dies auch ein halbes Zufallsprodukt. Nur weil Julian Brandt der Ball unter dem Schlappen durchrutschte, kam Guirassy nach knapp 180 Sekunden frei vor dem Wolfsburger Tor an das SpielgerĂ€t und verwandelte eiskalt.Â
Trotz des 4:0: BVB lange ideenlos
Ruhe gab dem BVB die FĂŒhrung lange Zeit indes nicht. Wolfsburg spielte gefĂ€llig mit, war aber ohne Top-Scorer Mohamed Amoura in der Startelf in letzter Konsequenz zu harmlos. Nach einem Trainingsstreit mit Joakim Maehle saĂ der Algerier zunĂ€chst nur auf der Bank.
Nach dem frĂŒhen Tor verflachte die Partie zunĂ€chst, bis zum Pausenpfiff herrschte gĂ€hnende Langeweile. Auch nach dem Seitenwechsel blieb vor allem das Spiel des BVB erstaunlich ideenlos angesichts der groĂen Chance, die sich durch die Patzer der Konkurrenz ergeben hatte.Â
Klasse hatte hingegen der zweite Treffer Guirassys nach einer hervorragenden Vorarbeit von Pascal GroĂ. FĂŒr Guirassy war es das zwölfte Tor in der RĂŒckrunde. Kein anderer Bundesligaspieler traf öfter.
Das Zitterspiel, das es bis dahin fĂŒr den BVB war, beruhigte sich damit schlagartig, weil Wolfsburg sich nun ergab. Der eingewechselte Adeyemi sorgte mit seinen beiden Treffern binnen vier Minuten endgĂŒltig fĂŒr die Entscheidung, was in der Höhe allerdings zu viel des Guten war.
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