Sondierungen zwischen Union und SPD haben begonnen
28.02.2025 - 11:36:33Ein paar Minuten spĂ€ter als geplant haben Union und SPD in Berlin mit ihren ersten GesprĂ€chen in gröĂerer Runde zur Bildung einer schwarz-roten Bundesregierung begonnen. Von beiden Seiten nehmen dem Vernehmen nach je neun Vertreter an den Verhandlungen teil. Vor der Runde hatten sich die Spitzen von Union und SPD zunĂ€chst knapp eine Stunde lang in einer kleinen Runde ausgetauscht. AnschlieĂend hatten sich beide Seiten kurz intern beraten.
FĂŒhrende Vertreter der drei Parteien wie die Vorsitzenden Friedrich Merz (CDU), Markus Söder (CSU) und Lars Klingbeil (SPD) waren dazu am Morgen in Berlin in einem GebĂ€ude des Bundestags, dem Jakob-Kaiser-Haus, eingetroffen. Nach dpa-Informationen sollte es bei dem ersten Treffen auch darum gehen, atmosphĂ€rische Unstimmigkeiten aus dem Wahlkampf und den Tagen nach der Wahl zu bereinigen.Â
Merz will Regierung bis Ostern
FĂŒr die Union sitzen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur neben CDU-Chef Merz der CSU-Vorsitzende Markus Söder sowie die GeneralsekretĂ€re Carsten Linnemann (CDU) und Martin Huber (CSU) am Tisch. Hinzu kommen Unions-FraktionsgeschĂ€ftsfĂŒhrer Thorsten Frei, CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt, Sachsens MinisterprĂ€sident Michael Kretschmer, die stellvertretende CDU-Vorsitzende Karin Prien und CSU-Vize Dorothee BĂ€r.Â
FĂŒr die SPD sondieren die Parteivorsitzenden Lars Klingbeil und Saskia Esken, auĂerdem Verteidigungsminister Boris Pistorius und Arbeitsminister Hubertus Heil. Ebenfalls im Verhandlungsteam: GeneralsekretĂ€r Matthias Miersch, BundestagsprĂ€sidentin BĂ€rbel Bas, die beiden MinisterprĂ€sidentinnen Manuela Schwesig und Anke Rehlinger sowie der Chef der NRW-SPD, Haushaltsexperte Achim Post.
Bei dem Treffen dĂŒrfte es vor allem darum gehen, erste grobe Linien und einen Zeitplan fĂŒr das weitere Vorgehen abzustecken. Merz hat wiederholt deutlich gemacht, dass er angesichts der groĂen Herausforderungen keine Zeit verlieren und bis Ostern eine Regierung bilden möchte. Klingbeil betonte aber wiederholt, dass es keinen Automatismus einer Regierungsbeteiligung der SPD gebe.





