Einsparungen, Rundfunk

Weil will weitere Einsparungen bei öffentlich-rechtlichem Rundfunk

Veröffentlicht am: 23.10.2024 um 13:54 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS

Der niedersÀchsische MinisterprÀsident Stephan Weil (SPD) hat die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender zu weiteren Einsparungen aufgefordert und dabei die GehÀlter der Senderspitzen ins GesprÀch gebracht.

Mikrophone der Öffentlich-Rechtlichen (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Mikrophone der Öffentlich-Rechtlichen (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"ARD, ZDF und Deutschlandfunk haben in den letzten Jahren bereits deutliche Einsparungen geleistet - das wird ausdrĂŒcklich anerkannt", sagte Weil dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Die Gesamtkosten sind aber nach wie vor hoch und in der Gesellschaft sinkt die Akzeptanz fĂŒr Beitragserhöhungen." Deshalb mĂŒssten die Sender zusĂ€tzliche Anstrengungen unternehmen und ĂŒber eine engere Zusammenarbeit zwischen den Anstalten und noch stĂ€rkere Synergien im jeweils eigenen Bereich ihre Kosten weiter reduzieren.

"Ein Beispiel sind die teils sehr hohen VergĂŒtungen der obersten FĂŒhrungsetagen." Weil widersprach dem Eindruck, der öffentlich-rechtliche Rundfunk leide unter Vertrauensverlust. "Dieses Problem kann ich so nicht bestĂ€tigen", sagte er. "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk genießt in weiten Teilen der Bevölkerung sehr großes Vertrauen, das belegen Umfragewerte, aber auch die hohen Nutzungszahlen insbesondere bei den Informationsangeboten, wie beispielsweise von `Tagesschau` oder `Heute`". In Zeiten mit zunehmenden falschen oder irrefĂŒhrenden Informationen sei seriöser und verlĂ€sslicher Journalismus wie im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, aber auch in anderen Medien, besonders wichtig fĂŒr unsere Demokratie.

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