Krankenhauskooperation - Pistorius verlÀngert die Zusammenarbeit in Westerstede
01.03.2024 - 19:43:17Ein bewÀhrtes und einzigartiges Konzept mit Zukunft: Bereits seit dem 30. Juni 2008 versorgen das Bundeswehrkrankenhaus Westerstede und die Ammerland-Klinik GmbH als Klinikzentrum Westerstede gemeinsam Patientinnen und Patienten im Nordwesten von Niedersachsen. Mit der heute durch Bundesminister der Verteidigung Boris Pistorius und LandrÀtin Karin Harms unterzeichneten VerlÀngerung der Kooperation wird die gute Zusammenarbeit noch weiter ausgebaut.
Zitat Boris Pistorius, Bundesminister der Verteidigung: "Es ist eine Win-Win-Win-Situation; nĂ€mlich fĂŒr die Bundeswehr, fĂŒr das zivile Krankenhaus, aber vor allem fĂŒr die Bevölkerung."
Die Fortsetzung der Zusammenarbeit ermögliche darĂŒber hinaus auch weitreichende infrastrukturelle MaĂnahmen. So soll das Klinikzentrum umfassend erweitert und erneuert werden. Geplant seien unter anderem ein Neubau fĂŒr die InterdisziplinĂ€re Notaufnahme sowie fĂŒr 13 neue OP-SĂ€le. Damit sei dann auch in Zukunft eine klinische Versorgung auf höchstem Niveau gewĂ€hrleistet, so Oberstarzt Dr. Christian Zechel, Kommandeur und Ărztlicher Direktor.
Das sei eine folgerichtige Entscheidung, insbesondere in Hinblick auf den Erfolg der letzten 15 Jahre, bekrĂ€ftigt Axel Weber, HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Ammerland-Klinik: "Beide Kliniken tragen ihren Anteil zum erfolgreichen Gelingen der Kooperation bei und durch die enge Zusammenarbeit sind viele Angebote, wie die Zertifizierung als ĂŒberregionales Traumazentrum und ĂŒberregionale Stroke-Unit, erst möglich geworden."
Ein Beispiel fĂŒr Synergie im Gesundheitswesen
Pistorius und Harms sind sich einig: Vor dem Hintergrund aktueller gesundheitspolitischer Ăberlegungen sei die Kooperation des Bundeswehrkrankenhauses mit der Ammerland-Klinik bereits heute ein herausragendes Beispiel fĂŒr die Nutzung von Synergien im Gesundheitswesen. Die ĂbergĂ€nge sind beinahe nahtlos. Insbesondere die zivilen Patientinnen und Patienten merken in der Regel nicht, ob sie von Personal der Ammerland-Klinik oder des Bundeswehrkrankenhauses versorgt werden.
LandrĂ€tin Harms hebt hervor, dass "das breite medizinische Angebot die AttraktivitĂ€t des Gesundheitsstandortes Westerstede erhöht. Durch die Kooperation als Klinikzentrum konnte die Notfallversorgung in der Region spĂŒrbar verbessert werden. Dies schaffe zugleich ausgesprochen gute Voraussetzungen fĂŒr die schnelle und hochwertige Behandlung der AmmerlĂ€nder Bevölkerung."
Insgesamt arbeiten im Klinikzentrum Westerstede 2.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In den gemeinsam gefĂŒhrten Bereichen, wie dem InterdisziplinĂ€ren Notfallzentrum, der AnĂ€sthesie und der Operativen Intensivmedizin behandelt das medizinische Fachpersonal die Patientinnen und Patienten Hand in Hand.
Ăber das Jahr hinweg versorge das Klinikzentrum so ĂŒber 26.091 stationĂ€re und 144.363 ambulante Patientinnen und Patienten. "Wir sind fest in die klinische Gesundheitsversorgung im nordwestdeutschen Raum integriert und gewĂ€hrleisten durch modernste diagnostische und therapeutische Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit unserem Haus eine hohe VersorgungsqualitĂ€t", so Zechel.
Weitere Informationen zum SanitÀtsdienst der Bundeswehr finden Sie hier: https://www.bundeswehr.de/de/organisation/sanitaetsdienst
Zudem weist das Bundesministerium der Verteidigung darauf hin, dass ab sofort ĂŒber den nachfolgend angehĂ€ngten Link
ein Impuls des Bundesministers der Verteidigung, Boris Pistorius, bei seinem Besuch im Bundeswehrkrankenhaus Westerstede
abgerufen werden kann.
https://nextcloud.auf.bundeswehr.de/s/rJ8xq9S8QpSeDa9
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