Deutschland, USA

Merz: Starkes Europa «mit aller Kraft behaupten»

11.12.2025 - 11:31:07

Wie reagiert die Bundesregierung auf die neue US-Sicherheitsstrategie? Merz will ein einiges Europa und setzt auf enge Kooperation – besonders bei der Suche nach Frieden in der Ukraine.

  • Kanzler Merz und Nato-Generalsekretär Rutte treten gemeinsam vor die Presse. - Foto: Michael Kappeler/dpa

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  • Kanzler Merz und Nato-Generalsekretär Rutte führten ein Gespräch unter vier Augen. - Foto: Kay Nietfeld/dpa

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Kanzler Merz und Nato-Generalsekretär Rutte treten gemeinsam vor die Presse. - Foto: Michael Kappeler/dpaKanzler Merz und Nato-Generalsekretär Rutte führten ein Gespräch unter vier Augen. - Foto: Kay Nietfeld/dpa

Für Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Stärkung der europäischen Säule der Nato in der Außen- und Sicherheitspolitik «absolute Priorität». Zugleich kündigte er als Reaktion auf die neue US-Sicherheitsstrategie an, er wolle ein einiges und starkes Europa mit aller Kraft behaupten, wie der CDU-Chef bei einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Berlin sagte.

«Das heißt, wo wir jenseits der Rhetorik im eigenen Interesse mit den USA zusammenarbeiten können, werden wir das selbstverständlich weiterführen», sagte Merz. Das gelte insbesondere für die intensive Arbeit an einem möglichen Frieden in der Ukraine und die Zukunft der Nato.

Merz: Nato hat Schlüsselrolle

«Wir werden das als einiges und ein starkes Europa tun. Dieses Europa auch unter Druck zusammenzuhalten und von nichts und niemandem spalten zu lassen, das ist wichtiger denn je. Das einige, starke Europa brauchen wir wie nie zuvor», sagte Merz.

Die Nato spiele eine Schlüsselrolle in einer Zeit großer geopolitischer Umbrüche, sagte Merz. Entscheidend sei, die europäische Säule des Bündnisses massiv und unter Hochdruck zu stärken. Dies habe für die Bundesregierung Vorrang. Merz sagte: «Die neue nationale Sicherheitsstrategie der Vereinigten Staaten, die wir in der letzten Woche gesehen haben, bestätigt uns, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind.»

@ dpa.de

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