Wirtschaftsnobelpreis, Robert E. Hall

Wirtschaftsnobelpreis geht an Hall und Woodford in den USA

Veröffentlicht am: 12.10.2026 um 11:52 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften hat die diesjährige Auszeichnung in Stockholm bekanntgegeben. Beide Preisträger arbeiten in den USA und zählen zur internationalen makroökonomischen Forschung.

Preisträger arbeiten in den USA

  • Robert E. Hall und Michael Woodford erhalten in diesem Jahr den Wirtschaftspreis.
  • Die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften gab die Entscheidung in Stockholm bekannt.
  • Beide ausgezeichneten Wissenschaftler sind in den USA tätig.

Der Wirtschaftsnobelpreis geht in diesem Jahr an die in den USA tätigen Wissenschaftler Robert E. Hall und Michael Woodford.

Akademie verkündet Entscheidung in Stockholm

Die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften gab die Vergabe in Stockholm bekannt.

Auszeichnung für zwei Forscher

Mit Hall und Woodford würdigt die Akademie zwei Wissenschaftler, die an US-amerikanischen Einrichtungen tätig sind. Weitere Angaben zur Begründung der Preisentscheidung enthält die Meldung nicht.

Auszeichnung für makroökonomische Forschung

Der Preis für Wirtschaftswissenschaften wird traditionell am Ende der Nobelpreis-Bekanntgaben im Oktober verkündet. Anders als die ursprünglich von Alfred Nobel gestifteten Nobelpreise geht die Wirtschaftsauszeichnung auf eine Stiftung der schwedischen Reichsbank zurück; sie wird von der Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften vergeben.

Robert E. Hall ist vor allem für Arbeiten zur Makroökonomie, zu Konsum und Arbeitsmärkten bekannt. Michael Woodford hat die moderne Geldtheorie und die Analyse von Zentralbankkommunikation maßgeblich geprägt. Zusammen stehen ihre Forschungsgebiete für Fragen, die für Haushalte, Unternehmen und Finanzmärkte unmittelbar relevant sind: Wie reagieren Konsum und Beschäftigung auf wirtschaftliche Schocks, und wie beeinflussen Erwartungen die Wirkung von Zinspolitik?

Die Entscheidung lenkt damit den Blick auf die Verbindung von wissenschaftlichen Modellen und praktischer Wirtschaftspolitik. Gerade in Zeiten hoher Unsicherheit sind Erwartungen über Inflation, Wachstum und Beschäftigung ein zentraler Faktor für Investitionen und Konsumentscheidungen. Für die Öffentlichkeit wird die Auszeichnung insbesondere dann greifbar, wenn aus der Forschung Folgen für die Kommunikation und Entscheidungen von Zentralbanken abgeleitet werden.

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