BĂ€r will ersten Fusionsreaktor und mehr Forschung fĂŒr Frauen
19.01.2026 - 00:01:00Viele Experten kritisieren, Kernfusion sei sehr komplex und es sei unwahrscheinlich, dass die Energieversorgung in nĂ€herer Zukunft durch die Technik gesichert werden könne. Auch die Kosten dafĂŒr seien zu hoch. Mittel des Bundes fĂŒr BĂ€rs Hightech-Agenda, bei der es unter anderem um Kernfusion geht, wurden im Haushaltsausschuss lange zurĂŒckgehalten, weil die Planungen laut Abgeordneten zu unkonkret seien.
"Ob am Ende Laser- oder Magnetfusion den Durchbruch bringt, kann heute niemand seriös sagen - ich nicht, die Wissenschaft nicht", sagte BĂ€r. "Ich kann keinen dieser VorwĂŒrfe nachvollziehen."
BĂ€r will zudem im kommenden Wissenschaftsjahr einen Fokus auf Frauengesundheit legen. "Deutschland rĂŒhmt sich, weit voraus zu sein, hier sind wir Entwicklungsland", sagt BĂ€r. Sie kritisierte den bisherigen Umgang der Medizin mit Frauen. "HĂ€ufig ist die Medikation auf den mĂ€nnlichen Körper ausgerichtet. Bestimmte Frauenkrankheiten wie Endometriose und Lipödeme sind noch nicht ordentlich erforscht", sagt sie. Sie sei ĂŒberzeugt: "Wenn Krankheiten, die ausschlieĂlich Frauen betreffen, MĂ€nner treffen wĂŒrden, stĂŒnde die Forschung heute an einem ganz anderen Punkt".


