BVB, Heim-Macht

BVB bleibt eine Heim-Macht: Klarer Sieg gegen Freiburg

23.11.2024 - 17:27:27

Zuhause lÀuft's: Dank eines klaren Siegs gegen Freiburg entspannt sich die sportliche Lage bei Borussia Dortmund. Dabei stechen drei Nationalspieler heraus.

  • Felix Nmecha ebnete dem BVB mit seinem Tor den Sieg - Foto: Bernd Thissen/dpa

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  • Borussia Dortmund musste kurzfristig auf Serhou Guirassy (m.) verzichten - Foto: Tom Weller/dpa

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Felix Nmecha ebnete dem BVB mit seinem Tor den Sieg - Foto: Bernd Thissen/dpaBorussia Dortmund musste kurzfristig auf Serhou Guirassy (m.) verzichten - Foto: Tom Weller/dpa

Borussia Dortmund hat seine makellose Heimbilanz ausgebaut und die sportliche Lage vor der Mitgliederversammlung am Sonntag etwas entspannt. Beim 4:0 (2:0) gegen den SC Freiburg holte der BVB im sechsten Heimspiel den sechsten Sieg und bleibt damit zumindest zu Hause in der Fußball-Bundesliga eine Macht. Maximilian Beier (7. Minute), Felix Nmecha (40.), Julian Brandt (66.) und Jamie Gittens (77.) erzielten die Tore fĂŒr die Borussia, die kurzfristig auf den erkrankten Serhou Guirassy hatte verzichten mĂŒssen. 

Von den schwachen Freiburgern war dagegen kaum etwas gekommen, zu allem Überfluss sah Mittelfeldspieler Patrick Osterhage wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot (63.) - und kurz vor Schluss dann auch noch Junior Adamu (90.+3) Rot. Damit fielen die Breisgauer in der Tabelle hinter den BVB zurĂŒck.

Nach einem erneut schwachen AuswĂ€rts-Auftritt in Mainz (1:3) hatte Dortmund zu Hause mal wieder eine Reaktion zeigen wollen. Zum einen, um die Champions-League-RĂ€nge nicht aus den Augen zu verlieren. Zum anderen, um vor der Mitgliederversammlung die Stimmung nicht grĂŒndlich zu verderben. Aber das mit der Reaktion gelang zunĂ€chst nur bedingt. 

Schwerer Fehler von Kobel

Die Borussia startete furios in die Partie und ging schon nach wenigen Minuten in FĂŒhrung. Nach feinem Pass von Ramy Bensebaini nahm Beier den Ball technisch hochklassig mit und schob frei vor dem Freiburger Tor zur FĂŒhrung ein. Dortmund und Trainer Nuri Sahin jubelten ĂŒber den gelungenen Auftakt - mehr kam aber erst mal nicht. 

Anders als auswÀrts sind die Dortmunder im heimischen Stadion bislang eine Macht, alle acht Pflichtspiele konnten diese Saison nun hier gewonnen werden. Doch anstatt auf das 2:0 zu drÀngen, verloren sich die Gastgeber immer wieder in rÀtselhaften Querpass-Stafetten. Der Ball wanderte zwischen den Innenverteidigern und Torwart Gregor Kobel hin und her. Bis der Schweizer sich einen folgenschweren Fehler leistete.

Im Spielaufbau passte er den Ball einem Freiburger in die FĂŒĂŸe - und dann kam es zu einer kuriosen Dreifach-Chance der GĂ€ste. Erst wehrte Kobel einen Schuss von Vincenzo Grifo vor die FĂŒĂŸe von Lucas Höler (24.) ab, dessen Nachschuss klatschte von der Latte zurĂŒck zu ihm und sein zweiter Nachschuss wurde gerade noch von Waldemar Anton geblockt. 

Schöner Freistoß von Brandt

Aber Ă€hnlich wie der BVB konnten auch die insgesamt enttĂ€uschenden Freiburger ihr Mini-Hoch nicht in dauerhafte Überlegenheit umwandeln. Der SC kam kaum in die ZweikĂ€mpfe, und wenn doch, dann höchstens halbherzig. So wie kurz vor der Pause, als Gittens auf Außen nicht angegriffen wurde und zu Nmecha passte, der per Distanzschuss das 2:0 erzielte.

Nach seinem ersten LĂ€nderspieltor am Dienstag gegen Ungarn legte der Nationalspieler also wenige Tage spĂ€ter nach. Dortmund kontrollierte die Partie nun ohne großen Aufwand und stand spĂ€testens nach Osterhages Platzverweis praktisch als Sieger fest. Kurz darauf beförderte Brandt einen Freistoß zum 3:0 ins Tor. Kurz vor Schluss legte Gittens mit einem schönen Schlenzer ins lange Eck nach.

@ dpa.de