Chinas, PrÀsident

Chinas PrÀsident Xi in Ungarn: Investitionsprojekte im Fokus

09.05.2024 - 12:39:50

Zum Auftakt seines zweitÀgigen Besuchs in Ungarn ist der chinesische PrÀsident Xi Jinping von seinem ungarischen Amtskollegen Tamas Sulyok mit militÀrischen Ehren empfangen worden.

Bei anschließenden GesprĂ€chen mit MinisterprĂ€sident Viktor Orban sollten am Donnerstag mehr als ein Dutzend bilaterale Vereinbarungen geschlossen werden, wie es von der Regierung in Budapest hieß. Bekanntgaben dazu wurden fĂŒr den spĂ€teren Nachmittag angekĂŒndigt.

Ungarn ist die letzte Station von Xi Jinpings Europa-Reise, die ihn zuvor nach Frankreich und Serbien gefĂŒhrt hatte. Ungarn ist als einziges EU-Land Teilnehmer an Chinas umstrittener Infrastruktur- und Investitionsinitiative "Neue Seidenstraße". Die ungarische Regierung gilt als chinafreundlich - mit freundschaftlichen Beziehungen zu Peking möchte Orban ein Gegengewicht zu den Gegebenheiten in der EU schaffen, in der er oft isoliert ist.

China baut eine etwa rund 350 Kilometer lange Eisenbahnverbindung zwischen Budapest und Belgrad. In Ungarn errichtet es große Fabriken zur Herstellung von E-Autos und dazugehörigen Batterien. Gegen eine im nordungarischen Debrecen geplante chinesischen Batteriefabrik laufen seit Monaten Proteste von UmweltschĂŒtzern und juristische Auseinandersetzungen.

@ dpa.de