BauernprÀsident, Bevölkerung

BauernprĂ€sident bittet Bevölkerung um VerstĂ€ndnis fĂŒr Blockaden

Veröffentlicht am: 08.01.2024 um 00:01 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Zum Beginn der Aktionswoche der deutschen Landwirte gegen die geplanten Subventionsstreichungen bittet der PrĂ€sident des Deutschen Bauernverbands, Joachim Rukwied, um Nachsicht fĂŒr mögliche BeeintrĂ€chtigungen.

Bauer mit Traktor (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Bauer mit Traktor (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Wir wollen unseren Protest friedlich und mit demokratischen Mitteln durchfĂŒhren", sagte Rukwied dem "Stern". Über 100 Aktionen hĂ€tten die Landes- und KreisverbĂ€nde in allen BundeslĂ€ndern angemeldet.

"Wenn wir mit Traktoren unterwegs sind, wird es aber zwangslĂ€ufig zu Verkehrsbehinderungen kommen", so Rukwied. "Wir bitten die Bevölkerung um VerstĂ€ndnis. Den großen RĂŒckhalt und die SolidaritĂ€t, die wir aus weiten Teilen der Gesellschaft erhalten, wollen wir nicht verlieren." Rukwied betonte eine seiner Ansicht nach vorhandene RechtmĂ€ĂŸigkeit der Proteste: "Unsere Demonstrationen sind angemeldet und wir machen von unserem Grundrecht Gebrauch, der Gesellschaft und der Politik zu vermitteln, dass Deutschland eine wettbewerbsfĂ€hige Landwirtschaft braucht. Nur so kann die Versorgung mit hochwertigen, heimischen Lebensmitteln gesichert werden." An den Protesten will der Bauernverband festhalten, obwohl die Ampelregierung die KĂŒrzungsplĂ€ne wieder teilweise zurĂŒckgenommen hatte: "Die VorschlĂ€ge hĂ€tten zur Folge, dass noch mehr Betriebe aufgeben wĂŒrden", sagte Rukwied dem "Stern". Die Aktionswoche solle verdeutlichen, dass man die geplanten Steuererhöhungen fĂŒr die Landwirtschaft nicht hinnehmen werde. "Diese mĂŒssen vom Tisch. Dabei bleiben wir", sagte Rukwied.

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