Ărztevertreter wollen bessere Vorbereitung auf nĂ€chste Pandemie
27.01.2024 - 01:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deCorona werde nicht die letzte pandemische Lage sein, die das Land herausfordern wird. "Gerade auch durch den fortschreitenden Klimawandel muss befĂŒrchtet werden, dass zukĂŒnftig auch andere Erreger wie Dengue, Westnil-Virus oder Malaria eine Bedrohung darstellen werden", so Fischbach. Die Mediziner forderten zum vierten Corona-Jahrestag eine bessere Vorbereitung auf kommende Gefahren. "Die Coronakrise hat viele SchwĂ€chen nicht nur unseres Gesundheitssystems bloĂgelegt, sondern das weltweite Chaos gezeigt. Wir mĂŒssen alle unsere Pandemie- und KatastrophenplĂ€ne ĂŒberdenken", sagte Montgomery. Gassen forderte, "die bewĂ€hrte Struktur der niedergelassenen Praxen zu stĂ€rken", denn 19 von 20 Covid-19-FĂ€llen seien von den niedergelassenen Ărzten behandelt worden. "Leider beobachten wir im Augenblick das Gegenteil." Bund und LĂ€nder mĂŒssten sich zudem ihrer Verantwortung fĂŒr den Katastrophenfall deutlich stĂ€rker bewusst sein und Vorsorge treffen, so Montgomery. "Nicht nur mit Papierkonzepten in Schubladen, sondern durch konkretes Handeln, beispielsweise das Anlegen von VorrĂ€ten von Schutzmaterial." Fischbach klagte ĂŒber ungenĂŒgende Anstrengungen, um die SchĂ€den - von LernlĂŒcken ĂŒber Fettleibigkeit bis zu Depressionen -, die bei Kindern und Jugendlichen entstanden sind, zu lindern. "Eher halbherzig finanzierte `KorrekturmaĂnahmen` durch den Staat werden diese SchĂ€den nicht beheben können", sagte er. Deutschland unternehme im Vergleich zu anderen LĂ€ndern wie beispielsweise den Niederlanden nur sehr geringe finanzielle Anstrengungen. "Die Schulen sind nach wie vor unterfinanziert, rĂ€umliche Situationen und Digitalisierung immer noch mangelhaft. Alles in allem ziehe ich eine sehr ernĂŒchternde Bilanz: no lessons learned", sagte der frĂŒhere KinderĂ€rztevertreter.
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