KriminalitÀt, Polizei

240 sind zu schnell und 26 HandyverstĂ¶ĂŸe / LĂ€nderĂŒbergreifende Kontrollen zum Tag der null Verkehrstoten

19.09.2025 - 13:43:33 | presseportal.de

Kreis Höxter - Höxter/Holzminden. Mit lĂ€nderĂŒbergreifenden Verkehrskontrollen haben sich die Polizeibehörden in den Kreisen Höxter und Holzminden an den europĂ€ischen "ROADPOL Safety Days" beteiligt. Der 18. September wurde dabei zum "Tag der null Verkehrstoten" ausgerufen. Ein Ziel, das im Kreis Höxter erreicht und sogar ĂŒbertroffen wurde: An diesem Tag ereignete sich im Kreisgebiet kein einziger Verkehrsunfall mit Personenschaden.

POL-HX: 240 sind zu schnell und 26 HandyverstĂ¶ĂŸe / LĂ€nderĂŒbergreifende Kontrollen zum Tag der null Verkehrstoten - Foto: presseportal.de
POL-HX: 240 sind zu schnell und 26 HandyverstĂ¶ĂŸe / LĂ€nderĂŒbergreifende Kontrollen zum "Tag der null Verkehrstoten" - Foto: presseportal.de

Ob das mit der Vielzahl an Kontrollstellen zusammenhĂ€ngt, lĂ€sst sich nur vermuten. Bei den Kontrollen selbst registrierten die eingesetzten Beamtinnen und Beamten jedenfalls wieder zahlreiche VerkehrsverstĂ¶ĂŸe. In erster Linie zu hohe Geschwindigkeiten, aber auch etliche Gurt- und HandyverstĂ¶ĂŸe sowie mangelhafte Ladungssicherung.

Die Kontrollen beschrÀnkten sich nicht nur auf das Höxteraner Kreisgebiet, sondern wurden in Kooperation mit der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden auch auf das Kreisgebiet Holzminden ausgedehnt. Hier gab es Kontrollen unter anderem im weiteren Verlauf der B64 bei Holzminden sowie der B83 Richtung Polle.

Im Kreis Höxter wurden im Laufe des Tages insgesamt 240 Verkehrsteilnehmer gemessen, die zu schnell unterwegs waren. Auf der B64 bei Bad Driburg-Herste fiel ein 52-jĂ€hriger Mann aus Bad Driburg mit seinem VW auf, der die zulĂ€ssige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h um 41 km/h ĂŒberschritt. Neben einem erheblichen Bußgeld droht ihm ein Fahrverbot. Am Stellberg bei Bad Driburg fuhr ein Auto mit ĂŒberhöhter Geschwindigkeit ĂŒber die B64 in Richtung Paderborn. Anstatt der zulĂ€ssigen 80 km/h war der Wagen im Bereich einer langgezogenen Linkskurve mit 130 km/h unterwegs. Auch hier drohen ein Bußgeld und ein Fahrverbot.

Ebenfalls bei Bad Driburg wurde an der B64 ein 18-Tonnen-LKW mit geladenen Stahlrohren, -blechen und -gewichten angehalten. Die Ladung war gĂ€nzlich ungesichert, obwohl genug Sicherungsmaterial mitgefĂŒhrt wurde. Nach der Sicherung vor Ort durfte der 41-jĂ€hrige Fahrer aus dem Kreis Paderborn die Fahrt fortsetzen. Es droht dennoch ein Bußgeld mit Punkten fĂŒr Fahrer und Unternehmer.

In Willebadessen fiel einer Motorradstreife ein Auto mit AnhĂ€nger auf. Der Fahrer verfĂŒgte nicht ĂŒber die erforderliche Fahrerlaubnis. Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine Strafanzeige gefertigt. Der Beschuldigte war nach einem FĂŒhrerscheinentzug erst seit Kurzem wieder im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Und dann war da noch in Höxter ein 31-jĂ€hriger Autofahrer aus Beverungen, der gerade von einer Zahn-Operation kam. Zur Narkose wĂ€hrend der OP kam Lachgas zum Einsatz. Trotzdem hatte sich der Mann anschließend hinters Steuer gesetzt. WĂ€hrend der Kontrolle zeigte der 31-JĂ€hrige starke AuffĂ€lligkeiten, so dass ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Die Weiterfahrt wurde untersagt, ein Strafverfahren eingeleitet.

Was den Polizistinnen und Polizisten wĂ€hrend des Kontrolltages außerdem auffiel, war die hohe Zahl an HandyverstĂ¶ĂŸen: Insgesamt 26 Verkehrsteilnehmer bekommen eine Anzeige, weil sie wĂ€hrend der Fahrt ihr Smartphone bedienten. In elf FĂ€llen wurden GurtverstĂ¶ĂŸe festgestellt. /nig

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