Bundesweite Durchsuchungen wegen gefÀlschter Corona-Atteste
21.06.2023 - 13:00:33 | dts-nachrichtenagentur.deIn insgesamt 142 Objekten in Bayern, Baden-WĂŒrttemberg, Sachsen, Berlin, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und ThĂŒringen wurden 174 unrichtige Atteste sichergestellt, wie die Staatsanwaltschaft Dresden am Mittwoch mitteilte. Hintergrund der Ermittlungen ist der Fall einer in Sachsen ansĂ€ssigen Ărztin, der vorgeworfen wird, seit Beginn der Corona-Pandemie gewerbsmĂ€Ăig sogenannte GefĂ€lligkeitsatteste ausgestellt zu haben, in denen dem jeweiligen Patienten pauschal und zu Unrecht bescheinigt werde, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes kontraindiziert sei, ein unbegrenztes Impfverbot jeglicher Art bestehe oder aus medizinischen GrĂŒnden Covid-19-Testungen nur ĂŒber den Speichel möglich seien.
Die Ausstellung der Atteste soll hierbei im Vorfeld ausschlieĂlich ohne eigene Wahrnehmungen vom körperlichen Zustand des AttestempfĂ€ngers, ohne Anamneseerhebung, ohne Untersuchung sowie ohne AbklĂ€rung der tatsĂ€chlichen medizinischen Befunde erfolgt sein. In den vergangenen Monaten hatte im Zusammenhang mit den Ermittlungen es bereits Durchsuchungen gegeben.
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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