Banken als Partner im Kampf gegen Telefonbetrug - 2.Webinar von PolizeiprÀsidium Rheinpfalz und Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz
24.09.2025 - 11:07:00Das einstĂŒndige Webinar stieĂ auf ĂŒberregionales Interesse und zĂ€hlte Teilnehmende aus Hamburg, Berlin und MĂŒnchen. Die bundesweite Resonanz zeigt die AktualitĂ€t des Themas fĂŒr Kreditinstitute.
BetrĂŒger setzen Ă€ltere Menschen tĂ€glich unter Druck. Kunden, die nervös am Schalter erscheinen, wollen oft groĂe Bargeldmengen abheben oder wirken emotional aufgewĂŒhlt. In solchen Momenten werden Bankangestellte zur entscheidenden Schutzbarriere zwischen TĂ€tern und Opfern.
In dem Webinar wurden die hĂ€ufigsten Betrugsarten beleuchtet. Beim Enkeltrick geben sich die TĂ€ter beispielsweise als Verwandte in einer Notlage aus und fordern eine sofortige GeldĂŒbergabe. Falsche Polizeibeamte warnen vor angeblichen EinbrĂŒchen in der Nachbarschaft und wollen Geld und Wertsachen "sicher" in Verwahrung nehmen. Bei Schockanrufen wird von erfundenen UnfĂ€llen mit Verwandten berichtet, die angeblich Kaution benötigen.
Die Schulung richtete sich gezielt an Mitarbeitende aus den Bereichen Beratung, Service, Kasse und Zahlungsverkehr, da sie direkten Kundenkontakt haben.
Inhalt der Schulung war ein praxistauglicher Handlungsplan. Bankmitarbeitende sollten Kunden, die nervös wirken oder ungewöhnlich hohe GeldbetrÀge abheben möchten, direkt ansprechen.
Der Beitrag der Opferschutzbeauftragten des PolizeiprĂ€sidiums, Frau Jana Mohr, rundete das Programm ab. Eine sachlich-empathische GesprĂ€chsfĂŒhrung ist wichtig, wenn Kunden bereits Opfer geworden sind. VorwĂŒrfe verstĂ€rken das SchamgefĂŒhl der Betroffenen und erschweren eine weitere UnterstĂŒtzung.
Michael Lerch, der Leiter der Zentralen PrĂ€vention, betonte, dass Kreditinstitute eine SchlĂŒsselrolle beim Schutz gefĂ€hrdeter Kundinnen und Kunden spielen.
Nach der ersten erfolgreichen Online-Schulung mit rund 300 Teilnehmenden im Juli 2025 plant das PolizeiprÀsidium weitere Webinar-Termine. Das digitale Format ermöglicht es, schnell viele Bankmitarbeitende zu erreichen.
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Bastian HĂŒbner
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