THW, LVBEBBST

THW LVBEBBST: Das THW unterstĂŒtzt die Beseitigung von SturmschĂ€den in Berlin-Reinickendorf

11.07.2025 - 14:58:45

Berlin - UmgestĂŒrzte BĂ€ume, beschĂ€digte Baumkronen und blockierte WassergrĂ€ben - Im Berliner Bezirk Reinickendorf sind laut Bezirksamt noch ĂŒber 800 Schadensstellen im Bezirk zu beseitigen, die der schwere Sturm in der letzten Juniwoche verursachte. Fast 400 EinsatzkrĂ€fte des THW waren direkt nach dem Sturm eine Nacht ĂŒber in den betroffenen Gebieten im Einsatz. Seit vergangener Woche wurde es erneut angefordert: Mit MotorsĂ€gen und Ladekran, mit Hubsteiger und Zugwinde - tĂ€glich sind mindestens rund 20 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in Reinickendorf aktiv.

Koordiniert werden sie durch Sascha Braun, Leiter des Straßen- und GrĂŒnflĂ€chenamtes beim Bezirksamt Reinickendorf. "Das THW hat besondere FĂ€higkeiten, insbesondere der Umgang mit der KettensĂ€ge, der Hebetechnik, Seiltechnik. Wir als Behörde fordern das THW an, weil wir sie einfach brauchen und wissen, wie gut das THW ist", erklĂ€rt Sascha Braun. Er kennt das THW gut, ist seit 2016 selbst ehrenamtlich beim Ortsverband Reinickendorf engagiert. Aus Sicht der Behörde sei er "dankbar, dass wir mit einem Amtshilfeersuchen auf die FĂ€higkeiten des THW zurĂŒckgreifen können", erklĂ€rt Braun.

"Mein großer Dank richtet sich an die BeschĂ€ftigten des Straßen- und GrĂŒnflĂ€chenamtes und die Helfer des THW, die unermĂŒdlich im Einsatz sind, um die massiven SchĂ€den zu beseitigen", sagte die BezirksbĂŒrgermeisterin, Emine DemirbĂŒken-Wegner (CDU). Ein Ende der AufrĂ€umarbeiten ist noch nicht abzusehen, denn bei zahlreichen gebrochenen Baumkronen besteht die Gefahr, dass diese zu Boden stĂŒrzen können. Das Ausmaß der SchĂ€den ist folglich viel grĂ¶ĂŸer, als zunĂ€chst angenommen. Die Mehrzahl der Schulhöfe ist immer noch gesperrt. FĂŒr SpielplĂ€tze und Parkanlagen gilt weiterhin ein Betretungsverbot.

Die Gewitterfront vom 27. Juni fegte mit schweren Sturmböen und teils Orkanböen ĂŒber Deutschland und verursachte in einigen Berliner Bezirken und in den Landkreisen Havelland und Oberhavel in Brandenburg teilweise schwere SchĂ€den. Die örtlichen Feuerwehren waren im Dauereinsatz, unterstĂŒtzt wurden sie durch fast 400 EinsatzkrĂ€ften des THW.

FĂŒr EinsĂ€tze dieser Art werden die EinsatzkrĂ€fte des Technischen Hilfswerks von ihren Arbeitgebern freigestellt, die wiederum den Verdienstausfall erstattet bekommen.

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Barbara SchwarzwÀlder
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