HZA-BI, Bundesweite

HZA-BI: Bundesweite PrĂŒfung zur BekĂ€mpfung der ClankriminalitĂ€t/ Bielefelder Zoll deckt illegale BeschĂ€ftigung auf - 50 Kilo unversteuerter Shisha-Tabak sichergestellt

13.12.2024 - 09:37:09 | presseportal.de

Bielefeld - Der Zoll ging am Freitag, den 06.12.2024, bundesweit im Rahmen einer verdachtsunabhĂ€ngigen PrĂŒfung verstĂ€rkt gegen Schwarzarbeit und illegale BeschĂ€ftigungsverhĂ€ltnisse im Zusammenhang mit der BekĂ€mpfung der ClankriminalitĂ€t vor.

HZA-BI: Bundesweite PrĂŒfung zur BekĂ€mpfung der ClankriminalitĂ€t/Bielefelder Zoll deckt illegale BeschĂ€ftigung auf - 50 Kilo unversteuerter Shisha-Tabak sichergestellt - Foto: presseportal.de
HZA-BI: Bundesweite PrĂŒfung zur BekĂ€mpfung der ClankriminalitĂ€t/Bielefelder Zoll deckt illegale BeschĂ€ftigung auf - 50 Kilo unversteuerter Shisha-Tabak sichergestellt - Foto: presseportal.de

An dieser bundesweiten PrĂŒfaktion beteiligte sich die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamtes Bielefeld mit den FKS-Standorten in Bielefeld, Hamm, Herford und Paderborn. Insgesamt waren 55 Zöllnerinnen und Zöllner der FKS sowie der Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) Bielefeld im Einsatz.

UnterstĂŒtzt wurde das Hauptzollamt dabei von der Kriminalpolizei Bielefeld, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, der Polizei Warendorf sowie dem Finanzamt Beckum.

Neben Kontrollen in GaststĂ€tten- und Beherbergungsbetrieben sowie Friseur- und Kosmetiksalons wurden auch Kioske, Shisha-Bars, das Prostitutionsgewerbe und ein Kulturverein ĂŒberprĂŒft. Bei den Kontrollen wurden 51 BeschĂ€ftigte an ihren ArbeitsplĂ€tzen angetroffen und zu ihren ArbeitsverhĂ€ltnissen befragt.

Die PrĂŒfungen des Hauptzollamtes ergaben in insgesamt 16 FĂ€llen UnregelmĂ€ĂŸigkeiten, die weiter aufgeklĂ€rt werden mĂŒssen. Dabei geht es in sieben FĂ€llen um Leistungsmissbrauch, in drei FĂ€llen um illegale AuslĂ€nderbeschĂ€ftigung und jeweils in einem Fall um den Verstoß gegen den Mindestlohn sowie die Vorenthaltung von SozialversicherungsbeitrĂ€gen. In vier weiteren FĂ€llen wurden sonstige VerstĂ¶ĂŸe festgestellt beispielsweise, dass die zwingend notwendige Sofortmeldung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zur Sozialversicherung nicht erfolgte.

Im Rahmen der Kontrollen bestĂ€tigte sich in Hamm bei einer Sexarbeiterin aus China der Verdacht des illegalen Aufenthalts und der unerlaubten ErwerbstĂ€tigkeit. Die 56-JĂ€hrige verfĂŒgte lediglich ĂŒber einen Aufenthaltstitel fĂŒr Spanien. Dieser Aufenthaltstitel gestattet keinerlei Arbeitsaufnahme im Bundesgebiet. Demzufolge wurden gegen die Frau strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Über die weiteren aufenthaltsrechtlichen Folgen entscheidet die zustĂ€ndige AuslĂ€nderbehörde in Hamm.

In verschiedenen Shisha-Bars und Kiosken in Bielefeld entdeckten die Zöllnerinnen und Zöllner zudem knapp 50 Kilogramm unversteuerten Shisha-Tabak sowie unversteuerte E-Zigaretten, nicht verkehrsfÀhige Tabakerzeugnisse (sogenannten Snus) und CBD-Produkte, die unter das BetÀubungsmittelgesetz fallen. Gegen die Betreiber der GeschÀfte wurden Strafverfahren eingeleitet.

An die am Freitag durchgefĂŒhrten PrĂŒfungen schließen sich nunmehr umfangreiche Nachermittlungen an, indem die vor Ort erhobenen Daten der Arbeitnehmer mit der Lohn- und Finanzbuchhaltung der Unternehmen abgeglichen und weitere GeschĂ€ftsunterlagen geprĂŒft werden. Hierbei steht der Zoll in engem Informationsaustausch mit anderen Behörden und der Rentenversicherung.

Zusatzinformation:

Mit der BekĂ€mpfung der Schwarzarbeit und illegalen BeschĂ€ftigung trĂ€gt der Zoll durch umfangreiche PrĂŒf- und Ermittlungsverfahren entscheidend zur Sicherung der Sozialsysteme und Staatseinnahmen bei und ermöglicht damit faire Arbeits- und Wettbewerbsbedingungen. Die PrĂŒfungen der FKS erfolgen risikoorientiert. Dabei fĂŒhren die BeschĂ€ftigten des Zolls sowohl stichprobenweise PrĂŒfungen als auch vollstĂ€ndige PrĂŒfungen aller BeschĂ€ftigten eines Arbeitgebers durch. In besonders von Schwarzarbeit betroffenen Branchen fĂŒhrt die FKS ganzjĂ€hrig regelmĂ€ĂŸig bundesweite, aber auch regionale SchwerpunktprĂŒfungen mit einem erhöhten Personaleinsatz durch und sorgt damit in der jeweiligen Branche fĂŒr eine besonders hohe Anzahl an PrĂŒfungen.

RĂŒckfragen bitte an:

Hauptzollamt Bielefeld
Ralf Wagenfeld
Telefon: (0521) 3047-1095
E-Mail: ralf.wagenfeld@zoll.bund.de
www.zoll.de

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