BPOLI, Herrenlose BPOLI MD: Herrenlose GepĂ€ckstĂŒcke fĂŒhren zu mehreren PolizeieinsĂ€tzen: Diensthund Yukon im verstĂ€rkten Einsatz
07.12.2023 - 13:28:25
Magdeburg, Burg - Am Mittwoch, den 6. Dezember 2023 musste der Partner mit der kalten Schnauze der Bundespolizeiinspektion Magdeburg gleich zweimal sein Können unter Beweis stellen. Aber was war passiert!? Gegen 10:20 Uhr befand sich eine Streife der Bundespolizei in einem Regionalexpress, welcher von Magdeburg nach Burg unterwegs war. Aufmerksame Reisende wiesen die Beamten auf zwei herrenlose Ge-pĂ€ckstĂŒcke hin. Der dunkle Sportrucksack und eine transparente Ein-kaufstasche, welche sich in der oberen GepĂ€ckablage beziehungsweise im unteren Bereich einer Sitzgruppe befanden, waren nicht einsehbar. Zudem gaben die Zeugen an, dass ein Mann das GepĂ€ck kurz vor Abfahrt des Zuges im Hauptbahnhof Magdeburg abstellte und den Zug wieder verlieĂ. Veranlasste Durchsagen im Zug sowie auf dem Hauptbahnhof zur Ermittlung des rechtmĂ€Ăigen Besitzers verliefen negativ. Ent-sprechend wurde der Zug am Bahnhof Burg gestoppt, gerĂ€umt und zeit-gleich der SprengstoffspĂŒrhund Yukon angefordert. Dieser setzte seine eigens dafĂŒr trainierte SchnĂŒffelnase zeitnah ein. Da er bei beiden GegenstĂ€nden kein sprengstofftypisches Anzeigeverhalten zeigte, konnte der Zug um 11:14 Uhr fĂŒr die betroffenen circa 200 Reisenden wieder freigegeben werden und seine Fahrt fortsetzen. Der Polizeieinsatz fĂŒhrte bei dem Regionalexpress zu einer VerspĂ€tung von 50 Minuten. Der zweite Einsatz lieĂ nicht lange auf sich warten: Um 11:59 Uhr erhielt selbige Streife der Bundespolizei den Hinweis von Mitarbeitern der Bahn, dass sich hinter einem Fahrausweisautomaten im Personentunnel des Hauptbahnhofs Magdeburg ein herrenloser Koffer befindet. Der weinrote Hartschalenkoffer war verschlossen und ebenfalls nicht einsehbar. Lautsprecherdurchsagen im gesamten Bahnhof lieferten keinen Erfolg, somit wurde der Bereich um den Koffer weitrĂ€umig abgesperrt und Yukon erneut angefordert. Auch hier zeigte der Vierbeiner glĂŒcklicherweise kein sprengstofftypisches Anzeigeverhalten, sodass auch dieser Bereich um 12:06 Uhr wieder freigegeben werden konnte. Bei dieser MaĂnahme kam es zu keinen EinschrĂ€nkungen im Bahnverkehr. Bei der Ăffnung der GepĂ€ckstĂŒcke konnten jeweils lediglich persönliche Sachen aufgefunden werden, welche als Fundsache dem FundbĂŒro der Deutschen Bahn ĂŒbergeben wurden. Hinweise zu den rechtmĂ€Ăigen EigentĂŒmer gab es nicht. Da es immer wieder zu derartig gelagerten Sachverhalten kommt, weist die Bundespolizei wieder eindringlich darauf hin: Bitte achten Sie auf ihr ReisegepĂ€ck! Behalten Sie dieses stĂ€ndig im Blick und fĂŒhren Sie es immer bei sich. Neben einem möglichen GepĂ€ckdiebstahl kann es, wie in den aktuellen FĂ€llen erneut beschrieben, jeweils zu einem Polizeieinsatz unter finanzieller Regressnahme des Verursachers kommen. AuĂerdem haben derartige VorfĂ€lle immer weitreichende EinschrĂ€nkungen fĂŒr andere Menschen zur Folge, die mit der angemessenen Sorgfalt der jeweiligen Besitzer zu vermeiden wĂ€ren.
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