BBundespolizei setzt mit Fahndungstag in Bremen Signal gegen StraftÀter
15.06.2025 - 16:38:21Mit einem Schwerpunkteinsatz setzte die Bremer Bundespolizei am Samstag am Bremer Hauptbahnhof ein Zeichen der KriminalitĂ€tsbekĂ€mpfung. Drei Einsatzgruppen mit sowohl uniformierten als auch zivilbekleideten Bundespolizisten ĂŒberwachten zusĂ€tzlich zu den regulĂ€r am Hauptbahnhof eingesetzten Polizeibeamten den Reiseverkehr. Dabei kamen auch Super-Recognizer der Bundespolizei zum Einsatz.
Die OrdnungshĂŒter fahndeten nach bislang noch nicht identifizierten TatverdĂ€chtigen und nach per Fahndungsausschreibung gesuchten Personen. AuĂerdem legten die Beamten ein Augenmerk auf Personen, die sich am Tage verdĂ€chtig verhielten oder die öffentliche Sicherheit und Ordnung, sowie die Sicherheit der Reisenden durch ihr Verhalten gefĂ€hrden. In diesem Zusammenhang wurde von den Bundesbeamten auch besonders auf die Einhaltung der AllgemeinverfĂŒgung gegen das MitfĂŒhren von gefĂ€hrlichen GegenstĂ€nden bestanden. Es wurden bei dem Einsatz insgesamt 57 Personenkontrollen durchgefĂŒhrt.
FĂŒnfmal gingen den Fahndern von Staatsanwaltschaften gesuchte Personen ins Netz: Ein 37-jĂ€hriger Russe wurde wegen schweren Diebstahls, eine 42-jĂ€hrige Deutsche wegen Hausfriedensbruch, ein 35-jĂ€hriger Deutscher wegen mehrfachem Hausfriedensbruch, ein 34-jĂ€hriger Deutscher wegen Diebstahl und ein 26-jĂ€hriger Staatenloser wegen VerstöĂen gegen das Asylverfahrensgesetz, Erschleichen von Leistungen und Hausfriedensbruch gesucht. Dazu wurde in einem Fall der bislang noch nicht identifizierte TatverdĂ€chtige eines Smartphone-Diebstahls aus der Vergangenheit wiedererkannt und kontrolliert.
Trotz Verbots fĂŒhrte ein 44-JĂ€hriger griffbereit ein Cuttermesser und ein 34-JĂ€hriger ein Taschenmesser im Bahnhof mit. Die Messer wurden sichergestellt und den MĂ€nnern droht nun jeweils ein BuĂgeld von wenigsten 325 Euro.
Insgesamt 16 Personen mussten durch eindringliche polizeiliche Ansprach zur Ordnung gerufen werden und in 3 FĂ€llen waren Personen so uneinsichtig, dass die Beamten Platzverweise erteilten. Zweimal wurden Personen gestellt, die durch Ihren Aufenthalt im Hauptbahnhof Hausfriedensbruch begingen. Auch als nach einem Streit ein 48-JĂ€hriger gegenĂŒber einer 57-JĂ€hrigen handgreiflich wurde, gingen die EinsatzkrĂ€fte dazwischen und unterbanden eine weitere Eskalation. Ein Strafverfahren wegen Körperverletzung wurde eröffnet.
Der Hauptbahnhof bildet fĂŒr die Bundespolizeiinspektion Bremen einen polizeilichen Brennpunkt an dem die KriminalitĂ€t konsequent zu bekĂ€mpfen ist. Dazu gehören unter anderem am Bahnhof oder in ZĂŒgen begangene Gewalt- und Sexualstraftaten, sowie Eigentumsdelikte, aber auch die Sicherheit aller gefĂ€hrdende VerstöĂe wie zum Beispiel das MitfĂŒhren von Messern. ZusĂ€tzlich zur 24/7-PrĂ€senz der Bundespolizeiwache am Bremer Hauptbahnhof wird die Bundespolizei auch zukĂŒnftig mit vergleichbaren EinsĂ€tzen fĂŒr die Sicherheit der Reisenden als auch aller am Betrieb des Bahnhofs beteiligten Personen und Anlagen einstehen.
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